"Königswieser Hof"
Ein Meilenstein für Königswiesen und die Region

Investor Karl Hüttmannsberger gestern, Mittwoch, 3. März, beim Lokalaugenschein mit der BezirksRundschau.
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  • Foto: BRS/Roland Wolf
  • hochgeladen von Roland Wolf

Karl Hüttmannsbergers "Königswieser Hof" soll dem Markt die Dynamik früherer Zeiten verleihen.

KÖNIGSWIESEN. Ein Beherbergungsbetrieb mit 36 Zimmern im Drei-Sterne-plus-Segment, ein kleiner Wellnessbereich, ein Restaurant, ein Café, eine Bar, ein Hofladen und 20 neue Jobs – ein Projekt wie jenes, das der Königswiesener Unternehmer Karl Hüttmannsberger plant, stampft man nicht so einfach aus dem Boden. Es ist ein langer Prozess. Doch jetzt ist ein Finish abzusehen. "Die Finanzierung steht", sagt der 51-jährige Chef der Firma HTK. Und jetzt steht auch der Name für das ehrgeizige Projekt fest: Königswieser Hof. "Dieser Name sagt genau das aus, was wir vermitteln möchten: Das Bündeln der Traditionen jener Menschen, die in unserer Gegend leben."

Die ganze Gesellschaft

Karl Hüttmannsberger ist in seinem beruflichen Leben viel unterwegs. Wenn er beispielsweise zu einer Messe in eine deutsche Großstadt fährt, dann übernachtet er am liebsten 30 Kilometer vor der Metropole. In einem gemütlichen Landgasthof, in dem sich am Abend die Einheimischen mit den Durchreisenden an der Bar treffen und dort miteinander ins Gespräch kommen. Genau so stellt er sich auch die Zusammensetzung der Gäste im Königswieser Hof vor: Einheimische, Wanderer, Biker, Jäger, Arbeiter und dazwischen Business-Menschen. "Die ganze Gesellschaft soll abgebildet sein", betont der Investor.

Start Ende 2022

Entstehen wird der Königswieser Hof auf dem Areal der ehemaligen Wirtshäuser Dungl und Fellhofer. Derzeit klafft dort eine riesige Baulücke. Spätestens Ende 2022 sollen die ersten Gäste bewirtet werden. Der ursprünglich geplante Eröffnungstermin, der 19. März – der den Königswiesenern heilige Josefitag – kann aus diversen Gründen nicht halten. "Es hat ja keinen Sinn, irgendetwas übers Knie zu brechen", sagt Hüttmannsberger.

Prominente Nachbarschaft

Der Königswieser Hof erhält im Übrigen prominente Nachbarschaft: Im nächsten Jahr wechselt das Gemeindeamt, das bis dato hinter der Kirche versteckt ist, auf die andere Seite der B 124 in das "Windischbauer"-Haus. Dort wird ein modernes, zeitgemäßes und endlich auch sichtbares Verwaltungsgebäude entstehen.

Bürgermeister ist happy

Ein Ereignis, auf das sich Bürgermeister Johann Holzmann schon sehr freut. Mindestens genau so freut den Obmann des Regionalverbandes Mühlviertler Alm das Investment von Karl Hüttmannsberger: "Sein Projekt ist für Königswiesen ein Meilenstein und für die gesamte Region von immenser Bedeutung." Der Königswieser Hof werde weit mehr als ein Ersatz dessen, was die Gemeinde in der Vergangenheit an Gastronomie und Beherbergung verloren habe.
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ZUR PERSON KARL HÜTTMANNSBERGER
Karl Hüttmansberger, der im Februar seinen 51. Geburtstag feierte, ist verheiratet und hat drei Söhne. Seine Hobbys sind die Jagd und die Natur – und natürlich die Feuerwehr. Seit 2008 ist er Kommandant der FF Königswiesen. Ursprünglich hätte Hüttmannsberger den elterlichen Hof in der Ortschaft Mötlasberg übernehmen sollen. Deswegen hat er auch eine agrarische Ausbildung. Doch schließlich entschied sich Hüttmannsberger für die Technik. 1995 gründete er die Firma HTK Maschinen- und Apparatebau GmbH. Die Produktpalette reicht von Kleinteilen und Sondermaschinen über Werkzeug- und Formenbau bis hin zu diffizilen Hightech-Komponenten. HTK beliefert unter anderem die Automobil- und Luftfahrtindustrie. Der Höchststand an Mitarbeitern betrug 30. Weil das Luftfahrtsegment coronabedingt praktisch wegbrach, sind momentan "nur" 23 Personen beschäftigt. Infos: htk.at

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