23.11.2017, 11:53 Uhr

Sandl war Endstation für rumänisches Diebestrio

(Foto: Fotolia/Lukas Sembera)
SANDL. Beginnend mit September 2017 wurde in Oberösterreich eine Serie von Einbrüchen in Geschäfte, Firmen, Schulen, Kindergärten und Pfarrämter verübt. Die Einbruchsdiebstähle in Pfarrämter dehnten sich im November 2017 in Richtung Salzburg und Niederösterreich aus. Die Straftaten erstreckten sich in Oberösterreich beinahe über alle Bezirke, es zeigte sich ein sehr flexibles und mobiles Verhalten der Täter. In den meisten Fällen zwängten sie Türen und Fenster auf und verursachten dabei auch erheblichen Sachschaden.

In enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Polizeidienststellen in den betroffenen Bezirken ergaben sich Hinweise auf ein verdächtiges Fahrzeug, das durch die kriminalpolizeilichen Recherchen in Verbindung mit einer rumänischen Personengruppe gebracht werden konnte.

In der Nacht zum 20. November ist es Beamten der Diebstahlsgruppe des Landeskriminalamtes in Zusammenarbeit mit der Einsatzgruppen zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) gelungen, drei rumänische Staatsbürger im Alter von 26, 27 und 28 Jahren nach Einbruchsdiebstählen in den Pfarrämtern in Groß Gerungs (NÖ) und Sandl festzunehmen. Das Diebesgut aus diesen Straftaten und das verwendete Tatwerkzeug konnte zur Gänze sichergestellt werden.

Den festgenommenen Personen werden seit September 2017 mehr als 70 Einbruchsstraftaten mit einer Gesamtschadenssumme von rund 100.000 Euro angelastet. Sie sind zum überwiegenden Teil der Straftaten geständig und wurden in die Justizanstalt Linz eingeliefert. Die Untersuchungshaft wurde verhängt.
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