Musikprofi
Kärntner Profi-Pianist zu Gast in Hermagor

- Der Kärntner Profi-Pianist Ingolf Wunder gab im Rahmen eines Vortrages in der Aula des Schulzentrums Hermagor ein paar Kostproben seines großen Könnens
- hochgeladen von Hans Jost
Ingolf Wunder beeindruckte HLW- und BORG-Schülerinnen und Schüler in der Aula des Schulzentrums.
HERMAGOR (jost). Der am Klopeinersee aufgewachsene Profi-Musiker ist 34 Jahre jung; seine Karriere ist überaus erfolgreich. Nach anfänglichem Violinstudium wechselte er mit 14 Jahren zum Klavier und debütierte 1999 im Wiener Konzerthaus. Er studierte am Kärntner Landeskonservatorium in Klagenfurt und am Konservatorium Linz sowie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Wunder ist Gewinner des zweiten Preises beim Internationalen Chopin-Wettbewerb 2010 in Warschau, Polen. Inzwischen sind zwei CD’s mit Werken von Frédéric Chopin, Maurice Ravel sowie Franz Liszt erschienen.
Der sympathische Kärntner plädierte in seinem Vortrag in Hermagor dafür, kreatives Denken zu fördern und der Kunst mehr Wertigkeit im Alltag und der Bildung zukommen zu lassen. „Wir müssen den Menschen wieder auf eine höhere Ebene stellen als die Technik“, zeigte sich der Pianist überzeugt. „Dafür muss das Schulsystem von Grund auf revolutioniert werden, denn Kreativität und Leidenschaft bleiben im aktuellen System auf der Strecke.“ Seine Vortrags-Inhalte hat Wunder mehrmals durch kurze, aber faszinierende Live-Hörproben am Klavier musikalisch in verschiedenen Interpretations-Varianten anschaulich untermauert.
Restlos begeistert von seinem großen musikalischen Können war das junge Schul-Publikum beim Genuss des knapp zehn Minuten dauernden „Mephisto-Walzers“ von Franz Liszt.
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