Bergbaumuseum Bad Bleiberg feiert Jubiläumsbesuch
10.000. Besucherin sorgt für Rekordstart ins neue Jahr
- v.l.n.r.: Obmann Stv. Robert Heuberger (Bergmännischer Kulturverein), Dir. Helmut Schabernig (Vivea), Sonja Buzin, Bürgermeister Christian Hecher, Tourismusobfrau Monika Hausmann-Scheidenberger, Kassier Herbert Preiml (Bergmännischer Kulturverein)
- Foto: Heuberger
- hochgeladen von Carmen Rienzner
Ein winterlicher Vormittag, gespannte Erwartung im Eingangsbereich und schließlich ein Lächeln, das Geschichte schrieb: Das Bergbaumuseum Bad Bleiberg durfte am 4. Jänner 2026 seine 10.000. Besucherin begrüßen. Ein Meilenstein, der nicht nur eine Zahl, sondern die tiefe Verbundenheit vieler Gäste mit dem Gesundheitshochtal widerspiegelt.
BAD BLEIBERG. Punkt zehn Uhr betrat Sonja Buzin aus Korneuburg das Bergbaumuseum – ohne zu ahnen, dass sie an diesem Tag im Mittelpunkt stehen würde. Mit herzlichen Worten wurde sie als Jubiläumsbesucherin willkommen geheißen. Für sie war es kein gewöhnlicher Museumsbesuch, sondern ein weiterer Schritt in einer langen persönlichen Beziehung zu Bad Bleiberg, das sie längst als ihre zweite Heimat empfindet.
Eine treue Besucherin
Seit vielen Jahren verbringt Sonja Buzin regelmäßig ihre Aufenthalte im Gesundheitshochtal. Insgesamt hat sie bereits unzählige Wochen hier verbracht und dabei nicht nur die landschaftliche Ruhe, sondern vor allem die Geschichte des Bergbaus schätzen gelernt. Die Schaubergwerke und das Museum zählen für sie zu den Fixpunkten jedes Aufenthalts – Orte, die sie immer wieder neu entdecken möchte.
- v.l.n.r.: Dir. Helmut Schabernig (Vivea), Sonja Buzin, Obmann Stv. Robert Heuberger (Bergmännischer Kulturverein), Tourismusobfrau Monika Hausmann-Scheidenberger, Bürgermeister Christian Hecher, Kassier Herbert Preiml (Bergmännischer Kulturverein)
- Foto: Heuberger
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Ein Angebot mit Strahlkraft
Für Bürgermeister Christian Hecher ist der Jubiläumsbesuch ein starkes Zeichen. Das Bergbaumuseum habe sich seit seiner Eröffnung zu einem wichtigen Baustein im touristischen Gesamtbild entwickelt. Es ergänze die bestehenden Attraktionen des Ortes auf ideale Weise und zeige, wie erfolgreich regionale Förderprogramme in die Zukunft wirken können.
Mehr als ein Museum
Was Besucher im Museum sehen, ist nur ein Teil eines weit größeren Ganzen. Im Hintergrund wächst ein montanhistorisches Archiv, das die jahrhundertelange Bergbaugeschichte wissenschaftlich dokumentiert und für Forschende zugänglich macht. Damit wird Bad Bleiberg nicht nur Erlebnisort, sondern auch ein Zentrum für historische Aufarbeitung.
Ein Blick in die Tiefe
Ein besonderes Schmuckstück bereichert seit dem vergangenen Sommer die Ausstellung: Ein detailreiches Glasmodell, das das verzweigte Stollensystem des Erzbergs bis in große Tiefen sichtbar macht. Es zeigt eindrucksvoll, welch technische Meisterleistung der Bergbau einst darstellte – und lässt Besucher staunend vor der gläsernen Landschaft verweilen.
Geschichte, die weiterlebt
Der Bergmännische Kulturverein sorgt dafür, dass die Tradition nicht im Stillen verharrt. Mit Veranstaltungen, Vorträgen und thematischen Rundwegen wird die Vergangenheit lebendig gehalten. Gleichzeitig entstehen neue Ideen, um das Erbe zeitgemäß zu vermitteln und für kommende Generationen erlebbar zu machen.
Über Grenzen hinweg gedacht
Auch über die Landesgrenzen hinaus wird an neuen Projekten gearbeitet. Gemeinsam mit Partnergemeinden in Italien entstehen Konzepte, die Bergbau, Natur und Wandern miteinander verbinden. Geplant sind neue Erlebnisse entlang der Wege und in den Schaubergwerken – begleitet von einem Wanderpass, der Entdeckerlust belohnt.
Ein Jubiläum mit Symbolkraft
Dass die 10.000. Besucherin nur wenige Jahre nach der Eröffnung geehrt werden konnte, zeigt eindrucksvoll, wie sehr das Bergbaumuseum in Bad Bleiberg angekommen ist. Es ist ein Ort geworden, an dem Geschichte nicht nur erzählt, sondern gefühlt wird – tief verwurzelt im Gestein und im Herzen des Hochtals.
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