Kultur als Aushängeschild
Ausgezeichnete Regionalkultur: Weitra ist verlässlich echt
- Eine Plakette für Weitra: Bürgermeister Patrick Layr, Schloss-Besitzer Johannes Fürstenberg, Schloss Weitra Festival-Geschäftsführerin Doris Moser, Vizebürgermeisterin Petra Zimmermann-Moser und Schloss Weitra Festival-Intendant Peter Hofbauer.
- Foto: NLK Pfeiffer
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Mit der Plakette „Regionalkultur ist verlässlich echt“ verankert die Kultur.Region.Niederösterreich ein beständiges Zeichen der Bedeutung der Regionalkultur in allen 573 Gemeinden des Bundeslandes. Mit dem Qualitätssiegel für verlässlich echte Kulturarbeit wurde nun die Stadtgemeinde Weitra ausgezeichnet.
WEITRA. Was das „Natur im Garten“-Schild für gepflegte Grünflächen und die „Wirtshauskultur“-Tafel für gepflegte bodenständige Gastronomie ist, ist die „Regionalkultur ist verlässlich echt“-Plakette für die Kulturarbeit in den Regionen Niederösterreichs. Mit dieser Auszeichnung wird das Engagement für die Kultur gewürdigt – in einzelnen Vereinen und Gruppierungen in den 573 Gemeinden Niederösterreichs, aber auch für verdiente Kommunen selbst.
Wertschätzung für regionale Kulturarbeit
Die Plakette hängt dort, wo regionale und verlässlich echte Kulturarbeit geboten wird. Ob in Form musikalischer, künstlerischer und musealer Initiativen, ob durch Musikschulen, Chöre, Ensembles und Jugendkultur sowie Volkskultur und die Pflege von Bräuchen. Sie ist ein Dankeschön, ein Zeichen der Wertschätzung und der Anerkennung und auch ein gemeinsames Symbol des Zusammenhalts über Gemeinde- und Vereinsgrenzen hinweg. Für die damit ausgezeichneten Gruppen und Initiativen dient sie als Qualitätssiegel – für Besucherinnen und Besucher sowie Akteurinnen und Akteure.
- Das Schloss Weitra Festival 2026 wurde am 2. Juli 2026 eröffnet.
- Foto: NLK Pfeiffer
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Übergabe beim „Lumpazi“
Eine Plakette und damit ein solches Qualitätssiegel der Regionalkultur hat Bürgermeister Patrick Layr (ÖVP) für die Stadtgemeinde Weitra von VP-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner im Zuge der Premiere von „Lumpazivagabundus“, der diesjährigen Produktion des Schloss Weitra-Festivals, bekommen. Die Plakette zeigt: In Weitra wird Kultur großgeschrieben. Bürgermeister Patrick Layr freut sich über die Plakette und sieht sie als Bestätigung: „Wir freuen uns sehr über die Plakette „Regionalkultur ist verlässlich echt“. Wir positionieren uns seit vielen Jahren als kultureller Leuchtturm im oberen Waldviertel und wollen diesen Weg konsequent weiter gehen.“
Kultureller Leuchtturm
Der kulturelle „Leuchtturm“ etwa ist das Schloss Weitra-Festival, das seit 2006 mit Musiktheater-Produktionen wie „Die Fledermaus“, „Die lustige Witwe“, „Wiener Blut“, „Im weißen Rössl“, „Die drei von der Tankstelle“ und „Liebesgeschichten & Heiratssachen“ sowie ganz aktuell „Lumpazivagabundus“ aufwartet. Schloss Weitra beherbergt zudem ein reichhaltiges kulturelles Programm von Kabarett-Freuden bis Konzert-Genuss.
- Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bei der Premiere auf Schloss Weitra.
- Foto: NLK Pfeiffer
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Rundgänge, Bierkirtag und Co
Rundgänge und Führungen runden das städtische Kulturangebot ebenso ab wie Initiativen des Vereins Werk Stadt Weitra mit dem Bierkirtag, der Beernight und den Advent-Tagen. Bekannt geworden ist der Verein aber vor allem durch das „Klapp“, eine Veranstaltungsreihe, die in den Sommermonaten kulturelle Highlights aller Art bietet. Seit 2020 können Gäste bei den Open-Air-Events in der Altstadt die namensgebenden Klappsessel nutzen oder selbst welche mitbringen.
Aktuell blicke man bereits mit Vorfreude auf das Viertelfestival 2027. Außerdem ist Weitra eine der zehn Projektgemeinden für die Landesausstellung 2028.
„Regionale Kulturarbeit belebt und erfüllt“
Wer künftig noch eine persönliche Plakette für die ausgezeichnete regionale Kulturarbeit bekommt, wird ein Beirat der Kultur.Region.Niederösterreich entscheiden. Die Initiative startete 2025 und wird auch in den nächsten Jahren ihren Niederschlag finden.
„Der Kultur in den Regionen kommt gerade im digitalen Informationszeitalter immer mehr Bedeutung zu. Künstliche Intelligenz scheint auf dem Vormarsch, Fake News und digitale Inhalte dominieren die Bildflächen“, betont Kultur.Region.Niederösterreich-Geschäftsführer Martin Lammerhuber. „Da braucht es ein Bewusstsein dafür, was den Menschen ausmacht, was ihn belebt und erfüllt, aber auch, womit er belebt und erfüllt. Und das ist eben die regionale Kulturarbeit in all ihren Ausformungen im ganzen Land.“
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