Schrems
Projekt "Wetland City" erregt internationale Aufmerksamkeit
- Águeda Coloque und Lenny Espinoza (im Bild vorne Mitte und rechts) bei ihrem Besuch im Naturpark Hochmoor Schrems.
- Foto: Michaela Spritzendorfer-Ehrenhauser
- hochgeladen von Katrin Pilz
In Schrems laufen die Vorbereitungen für die Bewerbung zur ersten "Ramsar Wetland City" im deutschsprachigen Raum auf Hochtouren. Kürzlich konnte man auch zwei Gäste aus Bolivien begrüßen, denen das Projekt vorgestellt wurde.
SCHREMS. Die beiden Aktivistinnen Águeda Coloque und Lenny Espinoza aus Bolivien besuchten auf ihrer Tour mit dem Welthaus der Diözese St. Pölten Schrems. Sie wurden von der Stiftung Común eingeladen, die dem Ehepaar Bohrn Mena gehört.
Nach der Begrüßung durch Bürgermeister David Süß wurden Coloque und Espinoza von Thomas Kainz durch den Naturpark Hochmoor und das Ramsar-Zentrum UnterWasserReich geführt. Im Anschluss erkundeten sie gemeinsam mit Christian Bauer und Elisabeth Peham von der Ökologischen Station Gebharts die Waldviertler Teichwirtschaft.
Am Abend hielten die beiden Bolivianerinnen dann in der Sonderbar Ubuntu selbst einen Vortrag unter dem Titel "Stimmen des Widerstands" zum Thema Umweltzerstörung in Bolivien
Schrems als Vorbild
Dem Besuch war bereits ein internationaler Auftritt des Projektes "Wetland City Schrems 2028" vorangegangen. Thomas Kainz berichtete im Rahmen eines Online-Events des Global Nature Funds und des deutschen Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gegenüber Vertretern diverser deutscher Städte vom Projekt.
Dadurch sollten weitere Städte motiviert werden, sich als Wetland City akkreditieren zu lassen und den Feuchtgebietsschutz in ihrer Region zu stärken. Schrems soll hierbei als Vorreiter dienen, weshalb Einblicke in den Bewerbungsprozess gegeben und auch Fragen beantwortet wurden.
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