Hochwasserschutz-Projekte
Leopold Hofinger neuer Obmann Wasserverband Trattnachtal

Josef Mader, Maria Pachner, Karl Furthmair und Leopold Hofinger beim Rückhaltebecken Stillbach.
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  • Josef Mader, Maria Pachner, Karl Furthmair und Leopold Hofinger beim Rückhaltebecken Stillbach.
  • Foto: Mittermayr/BRS
  • hochgeladen von Julia Mittermayr

Obmannwechsel beim Wasserverband Trattnachtal: Auf Karl Furthmair folgt nach 26 Jahren Leopold Hofinger. Nächstes großes Projekt ist der Hochwasserschutz Kehrbach.

ST. GEORGEN, BEZIRK GRIESKIRCHEN (jmi). Nach 26 Jahren an der Spitze des Wasserverbands Trattnachtal legt Obmann Karl Furthmair, Bürgermeister von St. Georgen, das Amt zurück.
In dieser Zeit wurden zahlreiche für die Region wichtige Projekte umgesetzt: der Hochwasserschutz in Wallern und Bad Schallerbach, Rückhaltebecken in Innersee sowie der Stillbachspeicher. Ebenso stand die ökologische Verbesserung der Trattnachregulierung. Revitalisiert wurde der Fluss in Wallern und Schlüßlberg und außer der Trattnach auch der Rottenbach. Furthmair lobte neben der guten Zusammenarbeit mit den Kollegen die mit den Anrainern: "Ich habe die Arbeit immer gerne gemacht, wollte auch etwas für das gesamte Trattnachtal machen. Natürlich gibt es nicht nur schöne Sachen bei den Projekten. Ein Lob gilt hier auch den Anrainern: Es war immer ein ehrlicher und fairer Umgang auf beiden Seiten." So etwa geschehen beim Hochwasserrückhaltebecken Stillbach, das es seit 2009 gibt.

Ein wichtiger Punkt für Furthmairs Nachfolger Leopold Hofinger: Er wird sich künftig auch den bestehenden Schutzprojekten widmen. Des Weiteren wird er sich in seiner Amtszeit auf die Erstellung des Gewässerpflegekonzepts für die Trattnach konzentrieren. Die Trattnach soll zudem von Grieskirchen aufwärts bis Hofkirchen ökologisch verbessert werden – etwa durch Beschattung und Revitalisierungen. "Die Zukunft birgt vor allem die Fortführung, Pflege und Instandhaltung der Projekte", fasst Hofinger es zusammen.

Aktuelles Projekt: Kehrbach

In Sachen Fortführung ist das nächste große Projekt der Hochwasserschutz am Kehrbach in Grieskirchen und Schlüßlberg. Dessen Bau steht in den Startlöchern und soll Ende 2021 fertiggestellt werden. Das Rückhaltebecken mit 28.000 Kubikmeter Speichervolumen soll 13 Objekte sowie die betroffene Infrastruktur – Landesstraße, ÖBB, Leitungen – schützen. Die Baukosten betragen rund 1,9 Millionen Euro, die Finanzierung erfolgt durch Bund, Land OÖ, die Gemeinden Grieskirchen und Schlüßlberg sowie über einen Sonderbeitrag der ÖBB. Zudem wird Wert auf eine ökologische Gestaltung gelegt. Heißt: Nach den Bauarbeiten soll wieder ein wertvoller Naturraum hergestellt werden.

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