Hochwasserschutz
Waizenkirchen bleibt Dammfrei

Die Mitglieder des Verein Dammfrei freuen sich über den Ausgang der Sitzung.
  • Die Mitglieder des Verein Dammfrei freuen sich über den Ausgang der Sitzung.
  • Foto: Verein Dammfrei
  • hochgeladen von Anne Alber

Nach langem hin und her zwischen den Bürgern in Waizenkirchen hat es nun einen endgültigen Beschluss im Gemeinderat gegeben – es wird kein Damm gebaut.

WAIZENKIRCHEN. Das Thema Hochwasserschutz sorgt in vielen Gemeinden für Diskussionen. In Waizenkirchen konnte man schon von Streitigkeiten reden, so sehr waren die Fronten aufeinandergeprallt. Nun die Entscheidung des Gemeinderats: Es wird kein Rückhaltebecken gebaut. Besonders freut sich darüber der Verein Dammfrei, der aufgrund der Planung des Rückhaltebeckens 2015 gegründet wurde. Der Verein setzt vor allem auf Alternativmaßnahmen, um einen nachhaltigen Hochwasserschutz zu gewährleisten. Vereinsmitglied Georg Doppler ist froh über den Ausgang: "Bei der Gemeinderatssitzung wurde Wert darauf gelegt, eine gemeinsame Lösung zu finden. Es freut mich sehr, dass Waizenkirchen dammfrei bleibt. Doch die Gräben, die durch die vielen Diskussionen entstanden sind, müssen jetzt zugeschüttet werden. Wir können jetzt nach vorne schauen."

18 von 25 Waizenkirchner Gemeinderäten hatten bei der Gemeinderatssitzung gegen einen Damm gestimmt. Nun sollen andere Hochwasserschutzpläne ins Rollen gebracht werden, wie Objektschutzmaßnahmen, Notfallpläne für den schlimmsten Fall und das Schaffen von Retentionsflächen. Waizenkirchens Bürgermeister Fabian Grüneis war für die Umsetzung des Dammprojekts. Nach der Abstimmung meinte er: “Schade für die Betroffenen. Es wird schwierig, in nächster Zeit neue Lösungen zu finden. Örtlicher Schutz muss nun aus der Gemeindekasse gezahlt werden, da die Förderungen für den Damm wegfallen. Dennoch sehe ich einen klaren Auftrag vom Gemeinderat, dem ich nachgehen werde." Der große Stress ist nun fürs Erste abgewendet, und die Wogen können wieder geglättet werden. "Jetzt kann ich wieder Bauer sein. Alle Beteiligten können sich jetzt wieder in die Augen schauen", freut sich Doppler.

Autor:

Anne Alber aus Grieskirchen & Eferding

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