05.08.2016, 16:50 Uhr

Hans Peter Doskozil in Gesprächen mit den Soldaten der Montecuccoli Kaserne Güssing

Franz Körper (li.) und Ewald Zisser (re.) im Gespräch mit ihrem ehemaligen Rekruten Hans Peter Doskozil.

Beim Besuch des Bundesministers des Jägerbataillons 19 wurde nicht nur in Erinnerungen geschwelgt, sondern auch wichtige Probleme erörtert.

GÜSSING (kv). Hans Peter Doskozil stattete am 5. August 2016 dem Jägerbataillon 19 einen Truppenbesuch ab, um sich von dessen Einsatzbereitschaft und Leistungsfähigkeit zu überzeugen und mit den dort stationierten Soldaten zu sprechen.

Präsenz im Inland

Ein zentrales Thema war die Diskussion betreffend der Inlandszuständigkeiten. Wichtige militärische Einsatzgebiete sind hier nicht nur die Katastrophenhilfe und der Assistenzeinsatz, Doskozil spricht von einer Ausweitung der Kompetenzen, beispielsweise im Bereich der Überwachung, Grenzsicherung oder Rettungshubschraubereinsätze. Zurzeit laufen Gespräche mit dem Bundeskanzleramt. Geplanten Reformen betreffend das Bundesheer sollen bis Anfang 2017 umgesetzt werden. Wichtig ist dabei natürlich auch die Frage der Entlohnung und die Reformierung der Dienstgrade. "Ein Soldat muss die Möglichkeit haben, bis zu seiner Pensionierung beim Heer zu bleiben", so Doskozil.

Interesse steigt

Erfreulich ist, dass das Interesse einer Berufslaufbahn beim Bundesheer um 25 Prozent gestiegen ist, auch 27 Prozent mehr Frauen wollen in den Dienst.

Ausbildung in Pinkafeld

Der Bundesminister selbst hat seinen Grundwehrdienst in der Turbakaserne Pinkafeld beim landwehrstammregiment 13 abgeleistet und freute es ihn besonders, zwei frühere Ausbildner wiederzutreffen: Ewald Zisser (Spieß) und Gruppenkommandant Franz Körper.
1
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.