17.06.2017, 13:37 Uhr

Klimaschulenprojekte aus dem Bezirk Güssing vorgestellt

Die Kids klärten über die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten von Sonnen- und Windkraft auf.

Schülerinnen und Schüler aus vier Schulen zeigten ihre Abschlussprojekte

Die vier Schulen NMS Josefinum Eberau, VS Gerersdorf, VS Strem und VS Deutsch Tschantschendorf präsentierten das Jahresprojekt zum Thema "Unsere Schätze – Sonne, Biomasse, Wasser" in Eberau.

Schulen traten auf

Anschließend war die Bühne frei für die teilnehmenden Schulen. Es begann die Volksschule Strem mit dem Sprechstück "der Wasserhahn" und einer anschließenden Talkshow. Die Schülerinnen und Schüler lernten im Rahmen des Projektes viel über das Wasser und auch wie sie ihren eigenen Verbrauch kontrollieren können.
Die Volksschule Deutsch Tschantschendorf befasste sich mit der Energie des Waldes. Dabei fertigten die Kids eigene "Energiedetektiv-Ausweise" an und bastelten Insektenhotels, sowie Instrumente. Damit wurde dann auch der eigens kreierte "Wald-Rap" vorgetragen, der dem Publikum hörbar gefiel.
Die Volksschule Gerersdorf lernte über die Sonnenenergie und trug eine Gesangseinlage vor. Auf der Schule wurde außerdem eine Photovoltaikanlage installiert.
Den Abschluss bildete die Neue Mittelschule Josefinum Eberau mit einer informativen Präsentation über Mager- und Fettwiesen. Vier Schülerinnen trugen dabei wichtige Fakten und nachhaltiges Wissen vor.
Anschließend durften alle Projekte mit Hilfe der Schüler noch einmal besichtigt werden.

"Müssen enkeltauglich werden"

Die Präsentation wurde von Walter Temmel eröffnet: "Weitere Schulen Schulen werden dem Projekt beitreten." Außerdem soll zusätzlich zu den bestehenden Aktionen noch ein Batterieprojekt hinzukommen. Walter Temmel unterstrich außerdem die Bedeutsamkeit von nachhaltigen Projekten: "Wir müssen "enkeltauglich" werden für die Generation."

"Leuchttürme in Weltpolitik"

Auch Heinz Zitz lobte die Aktionen im Burgenland. Für den Landesschulratspräsident sind "die südburgenländischen Gemeinden sind Leuchttürme in der gegenwärtigen Weltpolitik."

Ziel: Energieautark werden

Auch Landesrätin Astrid Eisenkopf unterstrich die Vorreiterrolle des Burgenlandes in der Nachhaltigkeit. Ihr Ziel sei es, das Burgenland "energieautark", also unabhängig, zu machen.


Fotos: Land Burgenland/David Marousek
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