21.11.2016, 09:22 Uhr

Breitband-Internet wichtiger Faktor im ländlichen Raum

„Breitband-Internet ist die Schlüsselinfrastruktur des 21. Jahrhunderts“, sagt Bezirksparteiobmann Walter Temmel als Reaktion zu den heutigen Nießl-Aussagen und ergänzt: „Nur mit einer guten Anbindung an das Internet kann man neue Infrastruktur gewinnen und eine Perspektive für die Jugend schaffen.“

Noch immer gibt es unzählige Haushalte im Südburgenland, die keinen Zugang zu schnellem Internet haben. Österreichweit liegt die Rate beim Glasfaserausbau bei lediglich 1,6 %. Damit liegen wir im Vergleich zum Nachbarland Slowenien, das eine Ausbaurate von 25 % aufweist, weit zurück.

Im Zuge des Südburgenlandkongresses hat die ÖVP Burgenland das Thema „Breitbandausbau im Südburgenland“ thematisiert. Es wurde umfassend über das Thema und die Wichtigkeit informiert. „Eine nachhaltige Entwicklung ländlicher Regionen ist der rot-blauen Landesregierung leider kein wichtiges Anliegen, obwohl das Breitband-Internet die Schlüsselinfrastruktur des 21. Jahrhunderts ist“, kritisiert Temmel.

„Die öffentliche Hand muss gezielt eingreifen um ländliche Regionen zu stärken, da dort private Telekommunikationsanbieter untätig bleiben. Als ÖVP wissen wir um die Wichtigkeit des flächendeckenden Ausbaus des Breitband-Internets – vor allem im Sinne des Wirtschafts- und Lebensstandortes Südburgenland. Die Benachteiligung des ländlichen Raumes und des Südburgenlandes muss endlich aufhören!“, mahnt Temmel.

Endlich erkennt das zuständige Regierungsmitglied Landeshauptmann Hans Nießl die Wichtigkeit des Breitbandausbaus. LAbg. Temmel hofft, dass es nicht nur eine Ankündigungspolitik - wie so oft - für das Südburgenland ist, sondern diese wichtige Infrastruktur tatsächlich umgesetzt wird.
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