25.10.2017, 03:30 Uhr

Früheres Hotel "Com Inn" in Güssing öffnet im Frühjahr 2018 neu

Die Kapazität des früheren "Com Inn" wird von 50 auf 40 Doppelzimmer verringert, das Erscheinungsbild leicht verändert. (Foto: A. Pajic)
Das größte Hotel in der Stadtgemeinde Güssing, das Ende September 2016 seinen Betrieb eingestellt hat, soll im Frühjahr 2018 wieder eröffnet werden. "Com Inn" wie früher wird es nicht mehr heißen, aber auch andere Veränderungen sind zu erwarten, wie der künftige Geschäftsführer Jochen Lackner erklärt.

Weniger Betten

"Die Bettenanzahl wird von 100 auf 80 reduziert, das Erscheinungsbild teilweise geändert und auch die Zielgruppen, die wir künftig ansprechen wollen, werden zum Teil andere sein als vorher", so Lackner. Nicht in erster Linie Dienstreisende sollen im Hotel am nördlichen Stadtrand einkehren, sondern auch Familien, Rad-Touristen, Naturliebhaber oder Besucher von Kulturveranstaltungen.

Kein Selbst-Check-in mehr

Was auf jeden Fall aufgegeben wird, ist das bei der Eröffnung im Jahr 2003 viel beachtete System des Self-Check-In. War die Rezeption unbesetzt, konnten Gäste selbstständig und mit Kreditkarte an einem Automaten einchecken, das Hotel betreten und bezahlen. "Persönliche Betreuung ist wichtig, unsere Rezeption wird daher dauernd besetzt sein", sagt Lackner.

Für die Schönheit

Neu wird auch ein "Day Spa" sein, der von Hotelgästen ebenso wie von externen Kunden benutzt werden kann. "Wir bieten hier Kosmetik, Massage und Fußpflege an", erläutert Katharina Lackner, die derzeit noch die Beauty-Angebote im Bad Tatzmannsdorfer Hotel Avita führt.

Erworben hat das Hotel der Entsorgungsunternehmer Josef Herbst aus Unterrohr (Bezirk Hartberg-Fürstenfeld), der vor der Eröffnung auch noch einige bauliche Investitionen beauftragt hat. "In den Zimmern wird die Ausstattung teilweise ersetzt, der Frühstücksbereich wird erneuert und ein Lift eingebaut", zählt Jochen Lackner auf. Hinter dem Hotel sollen außerdem demnächst die Arbeiten für ein Terrassencafé und einen großen Naturgarten beginnen.

Namensfindung läuft

Was statt "Com Inn" künftig auf der Hotelfassade stehen wird, ist noch nicht fixiert. "Die Namensfindung ist noch nicht abgeschlossen", so Lackner. Fest steht hingegen die Marktpositionierung des Hauses: "Ein modernes Drei-Sterne-Hotel mit hochwertigem Frühstücksangebot und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Bei uns soll man gute Qualität für faires Geld bekommen." Rund zwölf Personen soll der Beschäftigtenstand umfassen.
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