Asylpolitik
Containerdörfer sollen in Innsbruck und Kufstein errichtet werden

In Absam wurde das Zeltlager mittlerweile abgebaut. Zwei Containerdörfer sollen diese Woche in Innsbruck und in Kufstein errichtet werden.  | Foto: Kendlbacher
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Die Debatten über die Unterbringung von Asylwerbern in Tirol gehen weiter. Zwei Containerdörfer sollen diese Woche noch in Innsbruck und in Kufstein errichtet werden.

TIROL. Für die Unterbringung von Flüchtlingen sollen in Tirol zwei Container-Dörfer errichtet werden. Eines in Innbruck, das andere in Kufstein. Landesrat Georg Dornauer (SPÖ) hat dies jüngst gegenüber dem ORF Radio Tirol bekannt gegeben. Die von der Bundesbetreuungsagentur (BBU) in Absam aufgestellten Zelte wurden vergangenen Freitag abgebaut. Bgm. Manfred Schafferer (SPÖ) stellte einen entsprechenden Bescheid aus, gegen den die BBU Beschwerde einlegte. Die 30 Menschen wurden derweil in ein errichtetes Holzgebäude nach Kufstein übersiedelt. Dornauer gab indes gegenüber dem ORF bekannt, dass er von einer Quotendiskussion im Bund als auch innerhalb Tirols nicht viel halte. Er möchte noch diese Woche mit Gemeinderatspräsidenten Ernst Schöpf zusammensitzen, um mit ihm gemeinsam die BürgermeisterInnen an einen Tisch zu holen. Geplant ist, eine unaufgeregte Lösung im Hinblick auf die Unterbringung von schutzbedürftigen Menschen zu organisieren.

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