Besucher erwartet viel Neues

Im Lesachtal wird heuer noch mehr auf Kulinarik gesetzt, so auch am Brot- und Morendenweg
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  • Foto: KK/W. Hummer
  • hochgeladen von Julia Astner

LESACHTAL/KIRCHBACH/BAD BLEIBERG (aju). Der Winter geht und der Frühling kommt. Mit den wärmeren Temperaturen werden Outdoor-Aktivitäten immer beliebter und auch die Veranstaltungen nehmen zu. Viele Gemeinden haben sich zudem über die kalten Monate etwas Neues für die Besucher ausgedacht.

Der Morendenweg

Im Lesachtal gibt es seit heuer einen neuen Wanderweg der sich vor allem mit Brot und dem sogenannten "Morenden" beschäftigt. "Der Ausdruck Morende leitet sich vom Italienischen ab und bedeutet so viel wie 'jausnen'. 'Geamo Morenden' hieß es seit jeher im Lesachtal, wenn Bauernfamilien zusammenkamen und ihre traditionellen, selbst hergestellten Gerichte aßen", sagt Christian Unterguggenberger vom Tourismusverband Lesachtal. Diese besondere Art des Jausnens kann seit heuer am Brot- und Morendenweg erleben und genießen.

Ein Rundgang

Der Morendenweg ist dabei als Rundweg entlang des Steineckenalmrundweges angelegt. Er führt von der Freizeitanlage in Klebas hinunter zur Gail. Anschließend wandert man entweder bequem über den Forstweg, oder über einen steileren Steig durch den Wald hinauf zur Steineckenalm. Hier kann man bereits zum ersten Mal Morenden und Bergkäse probieren. Weiter geht es über einen Forstweg ins Obergailer Tal, vorbei am Rastplatz beim Obergailer Bach hin zum neuen Bienenlehrpfad. Danach gelangt man in der Ortschaft Obergail zur Hofschenke Mühlenstüberl, wo es die süßen Lesachtaler Stockplattlan zu verkosten gibt. Wer es herzhaft mag, der kann im Alpenhotel Wanderniki auf eine herzhafte Jause ausweichen, bevor es beim Berggasthof Lahnerhof Schlipfkrapfen oder beim Bergbauernhof Ederhias Bio-Heumilch zu probieren gilt.

Neue Slow-Food Angebote

Im Lesachtal gibt es seit heuer auch zwei neue Slow-Food Angebote. Zu den neuen Attraktionen gehören hier nun auch der Lesachtaler Schlafmohn und der sogenannte Schatz im Ofen. Bio-Bäuerin Andrea Unterguggenberger nimmt sich am Peintnerhof der schönen Blüten des Schlafmohns an. Gemeinsam mit den Gästen wird hier, je nach Jahreszeit, gesät und erklärt, die Samen aus den Kapseln geerntet, gemahlen und auch verarbeitet. Bio-Bäuerin Theresia Lugger hingegen erzählt im Tuffbad heuer jeden Freitag über die alte Tradition des Lesachtaler Getreides und wie dies zu knusprigem Brot verarbeitet wird.

Betreiber gesucht

In Kirchbach hingegen setzt man besonders auf Outdoor-Aktivitäten. So auch am Almwandertag am 21. Juli. Abhängig von der Wetterlage eröffnet auch das Schwimmbad im Juni. "Hier suchen wir allerdings noch einen Betreiber für das Lokal", sagt Karin Patterer von der Gemeinde Kirchbach.
Der ehemalige Betreiber hat sich nämlich mit einem eigenen Lokal im Ortskern selbstständig gemacht.

Start- und Landeplatz

Neben dem Kultur- und Mühlenwanderweg Tresdorf sowie wöchentlichen geführten Wanderungen wartet Kirchbach allerdings mit einer Besonderheit für seine Besucher auf. So gibt es in dem Ort neben dem Golfplatz, der bereits in Betrieb ist, auch einen Start- und Landeplatz für Paragleiter. Von 1.131 Höhenmeter kann hier bis zum Landeplatz auf 642 Metern das Gleiten in der Luft genossen werden. Besonders ist aber auch die sogenannte essbare Landschaft. Hier handelt es sich um einen schönen Flecken Wiese an der Gailbrücke, die mit Schaubienenstöcken, Apfelbäumen und mit Beerensträuchern bestückt wurde.

Ferienspiel und Wanderweg

Als familienfreundliche Gemeinde wird in Bad Bleiberg in den Sommerferien zum ersten Mal ein Ferienspiel für Kinder und Jugendliche organisiert. Es wird mehrere "Spiel-Termine" geben, an denen die Kinder und Jugendlichen in direkten Kontakt kommen und einen Nachmittag gemeinsam spielen und Spaß haben. Auch Wandermöglichkeiten gibt es in Bad Bleiberg zahlreiche, die alle mit einem eigenen Farbleitsystem zur mühelosen Orientierung ausgestattet sind. Besonders speziell ist aber der Stollenwanderweg, der auf den Spuren des Bergbaus vorbei an alten Stollen führt. 

Autor:

Julia Astner aus Spittal

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