Tipps
Das Grillen bleibt im Gailtal der Sommerhit

Grill-Experte im Kräutergarten: Marek Schmidt
  • Grill-Experte im Kräutergarten: Marek Schmidt
  • Foto: Schauerte
  • hochgeladen von Nicole Schauerte

Sobald die Sonne scheint, steigt die Lust auf Outdoor-Spaß und damit auch aufs Grillen. Experte Marek Schmidt verrät der WOCHE Gailtal seine Tipps.

HERMAGOR. Wer sich informiert, stellt fest, dass der Smoker als der neue Experten-Grill gilt. "Das Fleisch wird im Smoker langsam und schonend gegart, weil es im heißen Rauch und nicht direkt über Glut geschieht", erklärt Marek Schmidt.

Gerade eröffnet

Der 32-jährige Koch ist seit 12. Juni der "Gailtalwirt" auf dem Weg zur Garnitzenklamm. Seit sieben Jahren kocht der gebürtige Berliner im Gailtal. Für sein neues Lokal rückt er jeden Freitag Grillspezialitäten in den Mittelpunkt. Und er verrät: "Die Fleischqualität ist für das Geschmackserlebnis am Ende ganz entscheidend." Dabei setzt der Experte auf traditionelle Fleischsorten von Spareribs bis zum Steak und nennt einen Riesen-Smoker, der so manchen Amerikaner vor Neid erblassen ließe, sein Eigen.
Bei Marinaden bevorzugt Schmidt in erster Linie hochwertige Kräutermischungen, gern auch frisch aus dem eigenen Garten. Alles wird selbst hergestellt. Das Einlegen und die schonende Zubereitung lassen ihn auf Soßen aller Art verzichten. Die gibt es nur für die Beilagen wie Ofenkartoffeln oder knackige Salate.

Grillen braucht Zeit

"Wer daheim grillt, braucht Zeit", verrät der Koch, "vor allem beim Smoken sind schnell mal fünf bis sechs Stunden Zeit einzuplanen". Das heißt, es geht schon nach dem Sonntagsfrühstück los. Wer den traditionellen Grill bevorzugt, sollte darauf achten, dass Grillgut und Gewürze nie durch die direkte Hitze verbrennen.

ZUR SACHE

Erlaubnis: Ganzjährig darf man von 9 bis 21 Uhr grillen. Es ist ausschließlich innerhalb der ausgewiesenen Grenzen des Grillplatzes erlaubt.
Häufigkeit: Im Mehrfamilienhaus gilt, dass man zwischen April und September monatlich einmal grillen darf.
Brennstoff: Zur Vermeidung übermäßiger Rauchentwicklung darf nur mit Holzkohle, Holzbriketts und mitgebrachtem trockenem Holz gegrillt werden. Es darf kein Holz aus dem Wald verwendet werden.
Alternative zum Grill: Ein Barbecue-Smoker ist ein holz- oder kohlebefeuerter Ofen, in dem Speisen im heißen Rauch gegart oder geräuchert werden. Der Smoker ist das typische Zubereitungsgerät beim Barbecue. Anders als beim Grillen liegen die Speisen nicht direkt über der Glut oder dem Feuer.
Öffentlich: Außerhalb des Privatbereichs darf man nur auf ausgewiesenen Plätzen grillen.

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