Bad Bleiberg/Gitschtal
Leistbares Wohnen hat hier Vorrang

Bgm. Hecher: "Budget für 2019 ausgeglichen"
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Die Gemeinden Bad Bleiberg und Gitschtal haben einige Projekte für 2019 geplant.

BAD BLEIBERG/GITSCHTAL (aju). "Eine lang gehegte Idee für leistbares Wohnen befindet sich gerade in der Umsetzungsphase", sagt Bad Bleibergs Bürgermeister Christian Hecher (Unabhängige Liste Bleiberger Tal). Für eine Gesamtfläche von rund 9.600 Quadratmetern läuft derzeit ein Umwidmungsverfahren auf Bauland, welches voraussichtlich im Frühjahr 2019 positiv abgeschlossen sein wird. Außerdem ist im Laufe des kommenden Jahres die Erschließung der insgesamt sieben entstehenden Bauparzellen geplant. "Dieses Projekt soll der Abwanderung im Bleibergertal etwas entgegenwirken und Häuslbauern sowie Jungfamilien die Möglichkeit bieten, sich in sonniger Lage ein schönes leistbares Eigenheim zu schaffen", erklärt Hecher. Außerdem sind Investitionen in die Infrastruktur geplant wie der Abriss der bestehenden Zimmerhütte um eine Betriebserweiterung zu ermöglichen. Im Zuge dessen sollen auch Straßensanierungen durchgeführt und Parkplätze für die Kirche geschaffen werden. "Wie in den letzten Jahren wird 2019 die Bauoffensive Gemeindestraßensanierung weiter umgesetzt. Es konnten vom Land Kärnten zusätzlich 200.000 Euro lukriert werden", so der Bleiberger Bürgermeister Christian Hecher.

Wahlversprechen umgesetzt

Fortgesetzt werden die Hochwasserschutzmaßnahmen in Hüttendorf. Im Zuge dessen erfolgt auch eine Sanierung der anliegenden Infrastruktur im Bereich Straße und Beleuchtung. Wirtschaftlich hingegen gehe es der Gemeinde auch weiterhin sehr gut. Für 2019 wurde ein ausgeglichenes Budget erstellt und die Überschüsse der letzten Jahre zur Schuldentilgung oder für Investitionen genutzt. "Unser Ziel ist es weiterhin positiv zu wirtschaften und jede Budgetposition zu durchleuchten um eventuelle Optimierungen durchzuführen", erklärt Hecher. "Unser Hochtal ist geprägt von der Bergmannskultur und dem Vereinsleben.

Sicherheitsmaßnahmen

In der Gemeinde Gitschtal wird sich Bürgermeister Christian Müller (FPÖ) 2019 vor allem mit dem Baulandmodell Jadersdorf beschäftigen. "In der Ortschaft Jadersdorf wurde von der Gemeinde Gitschtal ein Grundstück angekauft. Hier soll ein sogenanntes Baulandmodell mit gesamt bis zu 12 Bauplätzen für Jungfamilien entstehen", erklärt Müller. Außerdem werde man 2019, aus Sicherheitsgründen, rund eine Million Euro gemeinsam mit der Wildbach und Lawinenverbauung in den Hochwasserschutz am Schwarzenbach investieren. Diese Baumaßnahmen wurden im Jahr 2018 begonnen und werden 2019 fertig gestellt. Ebenfalls zum Schutz der Bevölkerung soll in der Gemeinde ein Rückhaltebecken als Hochwasserschutz entlang der Gössering entstehen. Gemeinsam mit Bund, Land und Gemeinden werde man dazu in den nächsten Jahren zehn Millionen Euro investieren. "Mit der Durchführung dieser Maßnahmen soll im Jahr 2020, eventuell auch erst im Jahr 2021 begonnen werden. Derzeit werden Gespräche und Verhandlungen mit den Grundbesitzern geführt. Das Bekenntnis zur finanziellen Beteiligung (Aufteilung des Gemeindeanteiles) zur Umsetzung der Maßnahmen haben die Gemeinden bereits erteilt, sofern die Grundeigentümer deren Zustimmung erteilen", erklärt Müller. Fertig gestellt werden sollen die Aufschließung des Gewerbeparkes Lassendorf sowie die Sanierung der Stoffelbauer-Brücke.

Bgm. Hecher: "Budget für 2019 ausgeglichen"
Bgm. Müller spricht über Bauprojekte im Gitschtal
Autor:

Julia Astner aus Spittal

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