04.11.2016, 21:17 Uhr

Katastrophenhochwasser im Gailtal

Zeitzeuge Johann Flaschberger (95) mit BORG-Direktor Andreas Schuller (links) und Referent Hannes Poglitsch vom Amt für Wasserwirtschaft Hermagor

Von Naturgewalten hören wir fast täglich. Auch unsere Region hat keine Sonderstellung.

HERMAGOR (jost). Auf den Tag genau 50 Jahre nach dem stärksten jemals im Gailtal aufgetretenen Hochwasser hatten kürzlich Schüler und Lehrer des BORG Hermagor sowie interessierte Gäste in der Aula des Schulzentrums Gelegenheit, viel Interessantes über die bisherigen Katastrophenhochwässer im Gailtal zu erfahren. Dazu konnte Direktor Andreas Schuller den Chef des Amtes für Wasserwirtschaft, Hannes Poglitsch, begrüßen.

Poglitsch vermittelte in seinem Vortrag überaus gekonnt zahlreiche interessante Daten und Fakten der Hochwässer vergangener Jahre. Begriffe wie „Schwemmkegel, gelbe und rote Gefahrenzonen, Ringdamm oder Niederschlagsverteilung usw.“ wurden den jungen Leuten, die zufolge ihrer Jugend meist noch nie ein Hochwasser erlebten, in Form von entsprechenden Bildern eindrucksvoll veranschaulicht.

Aufmerksam gelauscht hat das Publikum auch dem inzwischen 95-jährigen Zeitzeugen Johann Flaschberger, der in seiner damaligen Funktion als Verwaltungsdirektor der Bezirkshauptmannschaft Hermagor in den Jahren 1965 und 1966 die Einsätze der vielen Hilfsorganisationen im Gailtal und Lesachtal zur Rettung der Bevölkerung und zur Schadensbehebung koordinierte.

Gesehen u.a. Manfred Jost, Gerhard Hohenwarter, Uwe König, Gernot Berger, Marina Jamritsch, Kaspar Popotnig, Rudi Lasser...
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