So geht Winterdienst
Gemeinden und Firmen - So wird der Winterdienst in der Region geregelt
- So funktioniert der Winterdienst in den Gemeinden.
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- hochgeladen von Michaela Müller
Schnee und Kälte führen nicht nur Fußgänger aufs Glatteis. So wird im Traisental geräumt und gestreut.
TRAISENTAL. Wenn es nicht die dicken Flocken sind, die vom Himmel herabfallen und unsere Straßen, Geh- und Radwege in einen weißen Schneemantel hüllen, dann ist es der Regen, der für gefährliche Glätte sorgt. Für Eigenheimbesitzer, Firmenchefs und Gemeinden heißt es nun räumen und streuen. So mancher hat darauf selbst aber keine Lust, übergibt den Winterdienst an eine professionelle Firma.
Winterdienst der Gemeinde
Sascha Pospischil, Stadtrat für Straßenbau und Verkehr (FPÖ) aus Herzogenburg, erklärt: „Auf den Gemeindestraßen sind wir selbst zuständig – die Straßenmeisterei übernimmt nur die übergeordneten Landes- und Bundesstraßen. Unser Bauhof sorgt intern für den Winterdienst.“ Bürger können auch gefährliche Stellen direkt bei der Gemeinde melden. Finanziell ist der Winterdienst ein fester Posten im Haushalt: „Es gibt ein jährliches Budget, das für Material, Geräte und Personal vorgesehen ist“, ergänzt Pospischil.
Professionelle Unterstützung
Manuel Holly, Inhaber eines privaten Winterdienstes, schildert die Aufgaben für Dienstleister: Die Hauptaufgabe seines Unternehmens ist die Räumung und Streuung nach Paragraph 93 StVO – insbesondere von Gehwegen, Siedlungsgassen, Parkplätzen von Firmen und Supermärkten. Pro Durchgang werden dabei rund vier Tonnen Streusalz ausgebracht. „Die größte Herausforderung ist oft das Unverständnis der Bevölkerung. Viele erwarten, dass nach der ersten Schneebedeckung sofort überall geräumt und gestreut wird. Wir sind stets bemüht, unsere Arbeit so schnell und sorgfältig wie möglich zu erledigen, müssen aber berücksichtigen, auch wirtschaftlich arbeiten zu können.“ Weiters sind Schneeräumarbeiten rechtlich gar nicht so ohne, denn: Je nach Vertrag übernehmen die Dienstleister nämlich die Haftung, falls jemand in den gesetzlich festgeschriebenen Rahmenzeiten ausrutscht.
Perspektive der Anrainer
Daniela Sobotka aus Traismauer berichtet aus Sicht der Bürger: „Unsere Hausverwaltung kümmert sich um den Schnee, eine Firma übernimmt die Räumung. Die Gehwege sind immer gut geräumt, Hauptstraßen und Wege innerhalb der Wohnanlage sind zuverlässig gestreut. Bei den Parkplätzen selbst ist zwar nicht überall Schnee geräumt, weil da die Anwohner zuständig wären, aber Zufahrten und Wege sind frei.“
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