Passantenfrequenz in St. Pölten steigt

Die Fußgängerzone in St.Pölten
  • Die Fußgängerzone in St.Pölten
  • Foto: Wilhelm Spanel
  • hochgeladen von Melanie Jaklitsch

ST.PÖLTEN (pa). Wie hoch ist die Fußgängerfrequenz in den Zentren der österreichischen Städte und in welche Richtung entwickelt sich diese Kennzahl, die vor allem für den Handel, das Dienstleistungsgewerbe und die Gastronomie wichtig ist? Auf die Beantwortung solcher Fragen hat sich die Stadt- und Standortmarketing-Firma City Team, spezialisiert. Im Rahmen einer Frequenzmessung erhebt City Team, wieviel Passanten pro Woche an Geschäftslokalen, die in Innenstädten gelegen sind, vorbeigehen.

Mehr Passanten als im Vorjahr

Das höchste Fußgängeraufkommen in Niederösterreich weist demnach die City von St. Pölten auf. Dort wurde im Oktober 2016 an der Messstelle Kremsergasse eine Wochenfrequenz von 86.100 Passanten ermittelt. Das waren um 2.200 Passanten oder 2,6 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2015. Im österreichweiten Ranking der innerstädtischen Frequenzwerte liegt St. Pölten hinter der Bundeshauptstadt Wien sowie den Landeshauptstädten Innsbruck, Linz, Graz, Salzburg und Klagenfurt am siebenten Platz.

Weniger Fußgänger in Krems

In Niederösterreich stark von Menschen frequentiert ist auch die Fußgängerzone in der Stadt Krems. Waren dort 2015 an der Messstelle in der Oberen Landstraße pro Woche noch 67.000 Passanten gezählt worden, waren es im Vorjahr nur noch 61.300 – ein signifikanter Rückgang um 5.700 Passanten oder 8,5 Prozent. Mit seinem Fußgängeraufkommen in der City erreicht Krems im bundesweiten Städtevergleich den zehnten Rang.

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