Region in Aufbruchsstimmung
Pilotprojekt gegen Leerstand im Landschaftspark Schmidatal Manhartsberg

Sechs BürgermeisterInnen der Kleinregion „Landschaftspark Schmidatal Manhartsberg“ beim Unterschreiben der Kooperationsvereinbarung:  Franz Kloiber (BGM Maissau), Stefan Schröter (BGM Ziersdorf), Florian Hinteregger (Vereinsobmann und BGM Sitzendorf), Daniela Hagenbüchl-Schabl (BGM Hohenwarth), Irmtraud Traxler (BGM Heldenberg) und Auguste Lehner (BGM Ravelsbach). | Foto: Barbara Witzany
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  • Sechs BürgermeisterInnen der Kleinregion „Landschaftspark Schmidatal Manhartsberg“ beim Unterschreiben der Kooperationsvereinbarung: Franz Kloiber (BGM Maissau), Stefan Schröter (BGM Ziersdorf), Florian Hinteregger (Vereinsobmann und BGM Sitzendorf), Daniela Hagenbüchl-Schabl (BGM Hohenwarth), Irmtraud Traxler (BGM Heldenberg) und Auguste Lehner (BGM Ravelsbach).
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  • hochgeladen von Alexandra Goll

Mit einem gemeinsamen Kick-Off wurde das Projekt „Leerstandsmanagement Schmidatal Manhartsberg“ offiziell gestartet. Das zweijährige, LEADER-geförderte Pilotprojekt will leerstehende Wohngebäude und ungenutzte Bauflächen in den Ortschaften der Region aktivieren und damit eine Trendwende in der zukunftsorientierten Entwicklung lebendiger und lebenswerter Gemeinden einleiten.

SCHMIDATAL. Bereits erste Analysen zeigen das enorme Potenzial: In der Region stehen rund 12 Prozent des Wohngebäudebestands leer. Das sind etwa 690 Wohngebäude. Zusätzlich sind rund 162 Hektar erschlossenes Bauland unbebaut. „Dieses Ausmaß zeigt: Leerstand ist kein Randthema. Leerstand ist ein riesiges Potenzial. Und es ist unsere gemeinsame Verantwortung, mit unseren Flächen, Gebäuden und Ortskernen sorgsam und nachhaltig umzugehen“, betont Regionsobmann Florian Hinteregger.

Neue Wege für die Zukunft

Auch Bezirkshauptmann Karl-Josef Weiss unterstrich in seinen Eröffnungsworten die Bedeutung des Projekts: „Leerstand ist kein Schicksal. Es braucht Projekte wie dieses, die vorzeigen, wie Gemeinden gemeinsam neue Wege gehen können und damit anderen Regionen in Zukunft den Weg bereiten.“ Die hier geleistete Pionierarbeit sei von großem Wert für den gesamten Bezirk und wird mit allen Kräften unterstützt.

Empfangen wurden die Gäste bewusst in einem Leerstand, um direkt auf das Thema einzustimmen. In den alten Gemäuern war eine Ausstellung eingerichtet, die verdeutlichte, welche Auswirkungen Leerstand nicht nur für Eigentümer, sondern für die Allgemeinheit, das Ortsbild und die Lebensqualität hat.

Über Leerstand informieren

Projektleiterin Lena Weitschacher, stellte die zentralen Arbeitspakete des Projekts vor. „Ein Schwerpunkt liegt auf Kommunikation und Bewusstseinswandel. Das Projekt will über Leerstand informieren und Bewusstsein für seine negativen Auswirkungen schärfen, Vertrauen aufbauen, ins Gespräch kommen und beraten. Dabei setzt das Projekt bewusst auf Freiwilligkeit und Zusammenarbeit. Private und öffentliche Interessen sollen sichtbar gemacht und gemeinsam neue Wege zur Reduktion von Leerstand entwickelt werden – mit Maßnahmen, die private Entscheidungen respektieren und gleichzeitig zu lebendigen Ortschaften beitragen.

Mit dem Kick-Off begann kein Sprint, sondern ein Marathon: ein langfristig angelegter Prozess, der mit Ausdauer und Konsequenz die Ortschaften im Landschaftspark Schmidatal Manhartsberg dauerhaft stärken soll.

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Bürgermeister mit der Kooperationsvereinbarung: Franz Kloiber, Stefan Schröter, Daniela Hagenbüchl-Schabl, Auguste Lehner, Irmtraud Traxler und Florian Hinteregger

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