Urlaubszeit ist Krisenzeit. Wenn die Leidenschaft weg ist - ein Weg aus dem Dilemma

Monika Gundinger (41), Lebensberaterin in Horn.
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HORN. Im Urlaub entstehen Situationen, in denen Erwartungen nicht mehr von beiden Partnern erfüllt werden können. Man ist am Ziel der Träume und bemerkt, dass die Beziehung nicht erfüllt, was man erwartet hat und fühlt das Scheitern der Verbindung.
"Zu Hause im Alltag ist oft zu wenig Zeit für Zweisamkeit, im Urlaub dann macht man den anderen dafür verantwortlich, dass es einem gut geht. Und wenn es dann nicht funktioniert, wie man es sich vorgestellt hat, dann führt das zu offenen Diskussionen mit versteckten Bedürfnissen", sagt Lebensberaterin Monika Gundinger. "Jeder spürt die eigenen Bedürfnisse, aber sie werden nicht kommuniziert. Jeder denkt, der Partner sollte das wissen." Dann ist man froh, wenn der Urlaub vorbei ist (lacht).

Wenn die Leidenschaft weg ist

Wenn die Leidenschaft erlischt: Die meisten Scheidungen sind laut Statistik nach dem 3. Lebensjahr des Kindes. "Ein häufiger Grund: Wenn man niemanden hat, der einen entlastet und wenn wenig Zeit für einen selbst und die Beziehung bleibt. Man kann Beziehung nur leben, wenn es mir selbst gut geht und ich Zeit für mich selber habe", weiß Gundinger.
Damit die Beziehung nach dem Urlaub wieder zu einer positiven Verbindung wird, haben wir einen Tipp: Versuchen Sie sich helfen zu lassen. "Es geht darum, negative Muster aufzudecken und zu erkennen - wo fängt diese Negativspirale an. Dann kann man neue Strategien entwickeln, die die Beziehungsfähigkeit unterstützen und wieder mehr Leidenschaft entsteht", sagt Gundinger. "Z.B. Überraschungen in jede Richtung, reißen einen aus dem Alltag oder ein sexy Kompliment. Das bringt das Leuchten in den Augen zurück." Apropos Leidenschaft entfachen: Weniger reden, mehr spüren. "Fußmassage kann Wunder wirken ... aber es gibt immer noch eine Steigerung", lächelt Gundinger geheimnisvoll.

Pensionsfrust

In ihre Praxis in Horn kommen Frauen genauso wie Männer, das Durchschnittsalter liegt zwischen 28 und 55. Es kommen auch immer mehr Frauen im Pensionsalter. Denn hier stellt sich die Frage: Wie gestalte ich die Beziehung neu.
Monika Gundinger hat vor 15 Jahren selbst eine Situation erlebt, von der sie nicht wusste, wie sie damit umgehen sollte. Eine Freundin riet ihr zu einem Besuch bei einer Lebensberaterin. "Ich habe mich danach so unglaublich gut gefühlt, die Situation wunderbar gemeistert und gewusst: Das ist mein Weg."

Autor:

H. Schwameis aus Horn

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