Sperre von 19. bis zum 21. Oktober
Arlbergbahnstrecke wegen Erhaltungsarbeiten für den Zugverkehr gesperrt

Bahnbauarbeiten
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Aufgrund wichtiger Erhaltungsarbeiten ist die Arlbergbahnstrecke von 19. (07.50 Uhr) bis 21. Oktober 2019 (16 Uhr) für den Zugverkehr gesperrt. Zwischen den Bahnhöfen Ötztal und Bludenz wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. ÖBB bitten um Verständnis und ersuchen die Reisenden, längere Fahrzeiten einzuplanen und sich im Vorfeld zu informieren.

INNSBRUCK/BREGENZ. Auch Bahnstrecken brauchen immer wieder ein Service, damit die Züge sicher und pünktlich unterwegs sind. Während der Bauphasen sind Änderungen zum gewohnten Fahrplan unausweichlich. Das ist auch bei der Sperre der Arlbergbahnstrecke aufgrund von Erhaltungsarbeiten, von Samstag, 19. Oktober (07.50 Uhr) bis Montag, 21. Oktober 2019 (16 Uhr), nicht anders. Für die Reisenden kommt es dadurch in der Bauphase zu folgenden Abweichungen im Bahnverkehr:

Fernverkehr:

Für die Fernverkehrszüge wird ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen den Bahnhöfen Ötztal und Bludenz eingerichtet. Die Kundinnen und Kunden werden gebeten auf die farbliche Kennzeichnung der Busse zu achten:

· Rot gekennzeichnete Fernverkehrsbusse halten an denselben Haltestellen, wie beim gewählten Fernverkehrszug vorgesehen. Die rot gekennzeichneten Busse verkehren zwischen Ötztal und Bludenz immer ohne Erreichen des Anschlusszuges.
· Grün gekennzeichnete Fernverkehrsbusse fahren direkt vom Einstiegsort - ohne Zwischenhalt - nach Bludenz bzw. nach Ötztal. Mit diesen SEV-Bussen werden die Anschlusszüge im Fernverkehr in Bludenz bzw. Ötztal erreicht.

Einige Züge aus Zürich und Bregenz in Richtung Bludenz bzw. von Innsbruck Hbf nach Ötztal fahren teilweise mit deutlich vorverlegten Abfahrtszeiten Reisende aus der Region Rheintal, die in Feldkirch auf einen Fernverkehrszug in Richtung Innsbruck bzw. Wien umsteigen, werden gebeten, auf frühere REX bzw. S-Bahn-Züge auszuweichen damit ihr Anschluss sichergestellt wird. Die Busse im Schienenersatzverkehr fahren vom Bahnhof Bludenz in Richtung Ötztal ebenfalls früher ab.

Nightjet-Züge:

Die Nightjet-Züge zwischen Zürich bzw. Vorarlberg und Wien bzw. Graz werden während der Sperre der Arlbergbahnstrecke im Schienenersatzverkehr mit Bussen geführt. Die ÖBB ersuchen ihre Kundinnen und Kunden, sich unbedingt im Vorfeld über ihre konkret gewählte Verbindung zu informieren.

Nahverkehr:

Für die Nahverkehrszüge wird ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen den Bahnhöfen Ötztal und Landeck-Zams eingerichtet. Die SEV-Nahverkehrsbusse sind gelb gekennzeichnet und halten in den folgenden Orten: Roppen, Imst-Pitztal, Imsterberg und Schönwies. Zwischen den Bahnhöfen Imst-Pitztal und Imsterberg wird ein Bus-Shuttle mit einem Kleinbus eingerichtet.
Die Nahverkehrszüge, REX und S-Bahn-Züge in Vorarlberg verkehren während der Dauer der Sperre planmäßig.

Reisende werden gebeten sich vor Fahrtantritt zu informieren

Die ÖBB bedauern die Unannehmlichkeiten und die Reisezeitverlängerungen. Die Kundinnen und Kunden werden gebeten, sich vor Fahrtantritt zu informieren und entsprechende Zeitreserven einzuplanen. Sämtliche temporäre Fahrplanänderungen sind im Internet auf fahrplan.oebb.at oder fahrplan.vvt.at, in der ÖBB-Onlinie Fahrplanauskunft Scotty, der ÖBB-App sowie beim ÖBB-Kundenservice unter der Rufnummer 05-1717 (Österreichweit zum Ortstarif) und an den Ticketschaltern verfügbar. Die Reisenden werden ersucht, auf den eigens eingerichteten Abweichungsfahrplan bzw. den Fahrplan des Schienenersatzverkehrs zu achten und eine längere Reisezeit einzuplanen. An den Bahnhöfen Ötztal und Bludenz stehen KundenlenkerInnen für die Reisenden zur Verfügung.

Mehrere Arbeiten werden komprimiert und gebündelt durchgeführt

Die ÖBB-Infrastruktur AG trägt mit den Bauarbeiten dazu bei, dass Züge sicher und pünktlich am ÖBB-Streckennetz verkehren. Dabei wird stets darauf Rücksicht genommen, die Einschränkungen durch Bauarbeiten für die Fahrgäste und Anrainer so gering wie möglich zu halten. Dennoch ist es manchmal unumgänglich, Streckenabschnitte für eine bestimmte Zeit zur Gänze zu sperren, um mehrere Arbeiten komprimiert und gebündelt durchführen zu können. Bei den Erhaltungsarbeiten entlang der Arlbergbahnstrecke, die an mehreren Abschnitten gleichzeitig stattfinden, werden auf insgesamt rund 1.150 Metern Strecke, Schienen und Schwellen getauscht und ca 1.100 Tonnen Schotter verarbeitet. Auf der Arlberg Westrampe (Vorarlberg) wird auf einer Länge von rund 1.600 Meter der Untergrund verstärkt. Entlang der Strecke werden Brücken und Tunnel inspiziert sowie Arbeiten zur Freihaltung der Trasse und Vorbeugung gegen Windwurf durchgeführt. Bei den Arbeiten kommen schwere Gleisbaumaschinen zum Einsatz. Die ÖBB bitten um Verständnis, dass es durch die Arbeiten sowie durch das Abgeben von Warnsignalen zum Schutz der Arbeiter zu einem Anstieg des Lärmpegels kommen kann.
Wichtiger Hinweis: Im gesamten Streckenverlauf ist jederzeit mit Schienenverkehr durch Baufahrzeuge zu rechnen. Das Betreten der Gleisanlagen ist daher lebensgefährlich und verboten. Auch an Eisenbahnkreuzungen ist weiterhin mit Zugbetrieb zu rechnen.

ÖBB: Heute. Für morgen. Für uns

Schon heute bringen die ÖBB als umfassender Mobilitätsdienstleister jährlich 474 Millionen Fahrgäste und 113 Millionen Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. Besonders klimaschonend sind die Bahnreisenden unterwegs. Denn 100 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern. Die ÖBB gehörten 2018 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen in die Bahninfrastruktur von rund zwei Milliarden Euro jährlich bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit 41.641 MitarbeiterInnen bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge sorgen dafür, dass täglich rund 1,3 Millionen Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind das Rückgrat von Gesellschaft und Wirtschaft und sind Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

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Arlbergbahnstrecke
Autor:

Petra Schöpf aus Imst

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