Aufwind im roten Lager

Nach der Wahl von Gerhard Reheis zum SP-Landeschef will man auch im Bezirk Imst verstärkt in Erscheinung treten. Die BEZIRKSBLÄTTER haben mit Doris Reheis ein Gespräch geführt.
BEZIRKSBLÄTTER: Hinblicklich der Landtagswahlen, wie soll der Wahlkampf im Bezirk aussehen?
DORIS REHEIS: Die Wahl wird voraussichtlich im Frühjahr 2013 stattfinden. Die Vorbereitungen für den Wahlkampf laufen, Gerhard Reheis hat das Gemeinsame sehr betont, der Wahlkampf wird mit einem sehr engagierten und motivierten Team stattfinden.
Wieviele Ortsgruppen gibt es im Bezirk, wieviele Mitglieder zählt die Bezirksorganisation?
REHEIS: Acht Ortsgruppen, drei Stützpunkte. Derzeit zählen wir 187 Parteimitglieder.
Woraus wird der politische Nachwuchs rekrutiert, gibt es neue Ansätze?
REHEIS: Sehr erfreulich ist, dass vor Kurzem eine neue Jusogruppe in Imst unter der Führung von Raphael Krabichler gegründet wurde. Die Landesorganisation ist im intensiven Kontakt mit jungen Leuten, die große Kompetenz im Social Media Bereich mitbringen.
Glaubt ihr, dass die Wahl Gerhards auch im Bezirk einen frischen Wind bringt?
REHEIS: Absolut.
Welche Themen will man im Oberland besetzen?
REHEIS: Wird derzeit vorbereitet.
Ist man mit der Umsetzung der Wahlversprechen auf Bezirks-und Landesebene zufrieden. Gibt es noch offene Punkte?
REHEIS: Zahlreiche Vorhaben wurden umgesetzt: Ein neues, bedarfsorientiertes Mindestsicherungsgesetz, die Abschaffung des Kinderregresses, tirolweit gleiche Standards im ambulanten Pflegebereich, die Erarbeitung des Strukturplans Pflege. Auch bei der Wohnbauförderung ist so viel passiert wie noch nie; z.B. Sicherung der Wohnbauförderung für künftige Generationen, Flächendeckende Einführung der Mietzinsbeihilfen oder der Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen.
Offene Punktesind die Novellierung des Reha-Gesetzes und leider noch immer kein Tschirganttunnel.
Wie funktioniert die Kooperation mit den politischen Mitbewerbern in den Gemeindestuben?
REHEIS: Fair, sachlich und konstruktiv.
Welche allgemeinen und speziellen Defizite gibt es in der Stadt und im Bezirk aufzuarbeiten?
REHEIS: Die Stadtorganisation soll neu aufgestellt werden. Es wird eine neue Führung geben, damit wird wieder ein frischer Wind in der SPÖ-Stadtorganisation wehen. Die Bezirksorganisation ist gut aufgestellt. Die Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft und den Frauen ist ausgezeichnet.
Wird die neue Bezirkszentrale auch neue Aufgaben wahrnehmen, personelle Veränderungen, etc.? Wann und wo wird eröffnet?
REHEIS: Die wesentlichen Aufgaben der Zukunft sind Schwerpunkt Landtags- und Nationalratswahl 2013. Ansonsten ist und bleibt die SPÖ Bezirksgeschäftsstelle weiterhin eine wichtige Servicestelle für Menschen, die Hilfe und Rat benötigen. Es stehen keine personellen Veränderungen an.
Wir übersiedeln in unsere neue Bezirksgeschäftsstelle Mitte September 2013. Die Eröffnung wird im Herbst im neuen Büro, Am Grettert, stattfinden.
Gibt es Veränderungen bzw. Innovation in der Stadtpartei?
REHEIS: Es wird in Kürze eine ordentliche Jahreshauptversammlung mit Neuwahl der SPÖ Stadtorganisation stattfinden.
Wie beurteilt ihr die politischen Trends, was kann man aus SP-Sicht denen entgegensetzen?
REHEIS: Die politische Landschaft ist derzeit in Bewegung wie noch nie. Es tauchen „über Nacht“ Gruppierungen auf, von denen weder Namen noch Inhalte bekannt sind. Und dennoch nach Umfragen Proteststimmen lukrieren können. Damit ist die Glaubwürdigkeit einer seriösen Politik gefährdet.
Die SPÖ wird dem eine klare Positionierung auf Basis ihrer Werte gegenüberstellen und klarmachen, dass sie die bewährte Kraft ist die auf Seiten der Menschen steht!

Autor:

Clemens Perktold aus Imst

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