Die Zahl der Honigbienen sinkt dramatisch
Bienenschutz: Imker aus dem Bezirk Imst gesucht!

Die Zahl der Honigbienen sinkt dramatisch.
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Es herrscht “Imkersterben”. Immer mehr Imker gehen in Pension und geben ihre Tätigkeit auf. Die jungen, die nachrücken, halten meist viel weniger Bienenvölker. Die Folge: Die Zahl der Honigbienen sinkt dramatisch.

IMST. Zusätzlich dezimieren der Klimawandel, der Einsatz von Pestiziden, Monokulturen und Schädlingsbefall den Bestand der Bienen. Die Bienenschutz-Initiative Projekt 2028 von Hektar Nektar will das ändern - und sucht motivierte und fachkundige Imkerinnen und Imker aus dem Bezirk Imst. Bienen sind für die Ernährungssicherheit sowie die Biodiversität unerlässlich. Rund ein Drittel aller Nahrungsmittel geht auf die Bestäubungsleistung der Bienen zurück. Doch in den letzten 50 Jahren hat sich die Bienenpopulation in Mitteleuropa nahezu halbiert - aufgrund von negativen Umwelteinflüssen, dem Klimawandel, Schädlingsbefall und nicht zuletzt, weil es immer weniger Imker gibt. Massiv bedroht sind auch die Wildbienen. Die Bienenschutz Initiative Projekt 2028 des Social Start-Ups Hektar Nektar will dem Bienensterben entgegenwirken und die Bienenpopulation innerhalb von zehn Jahren um zehn Prozent steigern. Mit einem eigenen Wildbienen-Fonds setzt sich Projekt 2028 auch für den Schutz der wild lebenden Bestäuber ein.

Ötztal, Pitztal und Gurgltal im Fokus

Konkret verknüpft Projekt 2028 Unternehmen und Privatpersonen mit Imkern. So unterstützen die Kooperationspartner teilnehmende Imker mit einem neuen Bienenvolk sowie mit umfassendem Imkereizubehör, um die finanziellen Hürden des teuren Hobbys zu minimieren. Besonders im Bezirk Imst sucht Projekt 2028 noch fachkundige Imker, die sich mit Leidenschaft der Bienenpflege widmen und dabei mithelfen, das gemeinsame Ziel zu erreichen. “Wir suchen Imker im gesamten Bezirkt Imst, vom Ötztal, dem Pitztal bis ins Gurgltal und auch am Mieminger Plateau, die bei der Bienenschutz Initiative Projekt 2028 dabei sein wollen und sich zusammen für mehr Bienen in Österreich einsetzen”, ruft Martin Poreda, Co-Gründer und CEO von Hektar Nektar, zum Mitmachen auf. So funktioniert’s: Auf www.hektarnektar.com registrieren und drei kurze Fragen zur eigenen Imkereierfahrung beantworten. Hektar Nektar sucht dann ein passendes Unternehmen, das ein Bienenvolk zur Verfügung stellt. Sobald der Auswahlprozess abgeschlossen ist, gehen die Bienen an den neuen Projekt 2028 Imker.

Die Zahl der Honigbienen sinkt dramatisch.
Autor:

Clemens Perktold aus Imst

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