Zusammenschluss Hochoetz-Kühtai
Gesprächsbereit und Fronten erweicht zwischen Befürwortern und Gegnern

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OETZ/SILZ/HAIMING (ps). Am 16. Mai fand im Gemeindezentrum Haiming die erste Sitzung des Beirats Zukunft statt. Alle 25 geladenen Personen, darunter die Bürgermeister und Vizebürgermeister der Gemeinden Silz, Haiming und Ötz, die Fraktionsführer der Gemeinderatsfraktionen, Vertreter der Bergbahnen Ötz und Kühtai, des Österreichischen Alpenvereins, sowie die Sprecher der Bürgerinitiativen "Feldring-Schafjoch" und "Lebenswertes Ötz" waren erschienen. In diesem Gremium diskutieren Befürworter und Gegner einer Verbindung zwischen den Skigebieten von Kühtai und Hochoetz ergebnisoffen über die weitere Entwicklung der Region. Das UVE-Konzept zur Skigebiets-Verbindung wurde bereits Ende März zurückgezogen.
In der Frage der Zielsetzung des Beirates Zukunft einigte man sich auf eine allgemeine Formulierung: "Naturverträgliche und nachhaltige Entwicklung der Region". Hansjörg Falkner, Bürgermeister von Oetz, erkennt im Auftakt zum Beteiligungsprozess ein wichtiges Signal in Richtung einer konstruktiven Diskussion: „Es war sicher an der Zeit, dass sich alle am öffentlichen Diskurs Beteiligten jetzt einmal auf der Ebene der persönlichen Begegnung austauschen. Ich bin dankbar, dass wir diesen Schritt nun gemeinsam setzen konnten. Die Gespräche in der ersten Sitzung des Beirats Zukunft habe ich als konstruktiv erlebt. Mein Eindruck war, dass ein gewisser Grundkonsens darüber besteht, gemeinsam über die künftige Entwicklung unserer Region nachdenken und sprechen zu wollen“, so Falkner.
Der Sprecher der Bürgerinitiative "Feldringer Böden und Schafjoch", Gerd Estermann, wandte sich an die Seilbahner mit dem Vorschlag einer Vermarktung der Schiregion Kühtai-Hochötz als "Öko-Region". Schließlich einigte man sich darauf, das Thema in der übernächsten Sitzung am 2.Juli konkreter zu behandeln. Die nächste Sitzung am 13.Juni wird der Erhebung des "Status quo" gewidmet sein. Dazu möchte man auch Tourismus- und Verkehrsexperten einladen.

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