Leserpost: Erstes Wahlversprechen wurde schon gebrochen
Bei den Landtagswahlen wurde lauthals versprochen, dass die Pendler, welche ein öffentliches Verkehrsmittel benutzen und eine Jahreskarte besitzen, statt zehn Monate nur mehr acht Monate bezahlen müssen. Beschlossen wurde, dass Pendler, die mehr als zwanzig Kilometer fahren, einen Antrag auf Rückerstattung der Kosten (über zwei Monate) stellen können. Ich fahre die Strecke Ötztal-Bhf.-Imst-Ötztal-Bhf. Da diese Strecke unter zwanzig Kilometer liegt, bin ich kein Pendler? Durch die Antragsstellung wird das Kontrollieren der Anträge notwendig und produziert Kosten und eine weitere Absicherung eines zusätzlichen Beamtenpostens. Meiner Meinung nach wäre es billiger, wenn der Verkehrsverbund Tirol GesmbH die zwei restlichen Monate der Kosten beim Land einzieht, anstatt beim jeweiligen Kunden, damit ist gleichzeitig ein Missbrauch ausgeschlossen. Durch diese Maßnahme werden Kosten eingespart und es könnten daher alle Pendler mit Jahreskarte gleich behandelt werden. Die zweite Variante ist natürlich auch möglich, welche lautet: Wir rechnen mit der Dummheit und Faulheit der Bevölkerung, Anträge zu stellen und damit ersparen wir uns mehr Geld als zusätzliche Beamte kos-ten würden. Christian Schöpf, Ötztal-Bahnhof
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