Kreisverkehr in Sichtweite
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- Foto: Foto: Geisler
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Mühsame Verkehrslösung beim FMZ Eröffnung am 18. September
Stauszenarien rund um das Imster FMZ sind ein sattsam bekanntes Ärgernis. Zwecks Entlastung soll ein Kreisverkehr an der Hauptkreuzung gebaut werden.
Das Projekt war eine Schwergeburt, doch jetzt gibt es grünes Licht.
IMST (hwe). Der Fahrplan ist straff: Ende Mai sollen die Bauarbeiten ausgeschrieben werden. Schon am 28. August sollen die Bauarbeiten fertig sein.
Dann noch die Eröffnungsfeier am 18. September für ein kleines Entlastungsprojekt, das aber lange und aufwändige Verhandlungen notwendig machte.
Der Kreisverkehr ist flächenintensiv: Entlang der Hauptstraße verliert das FMZ rund 400 Quadratmeter Parkfläche. Als Ausgleich wollen die FMZ-Betreiber eine Umwidmung an der Westseite des Einkaufszentrums. Eine 3600 Quadratmeter große Fläche soll von Freiland in Parkfläche gewidmet werden. Das FMZ entwickelt sich positiv, daher sind zusätzliche Parkflächen nötig, betonte Bgm. Gebhard Mantl.
Eine von zwei Gegenstimmen beim Beschluss kam von Vizebürgermeister Helmuth Gstrein: Es ist bedenklich, wenn dass FMZ 400 Quadratmeter zur Verfügung stellt und dann das Neunfache an Fläche bekommt. SPÖ-Vize Meinhard Eiter betonte: Es geht ums Wirtschaften. Arbeitsplätze sind das höchste Gut. Dazu muss die Stadt das Bestmögliche tun.
Zur Sache
Kreisel-Debatte im Gemeinderat
Verkehrsreferent Heinrich Gstrein: Zuerst war ein Kreisverkehr mit 28 Meter Durchmesser geplant, jetzt haben wir 32 Meter. Standard ist eigentlich ein Kreisverkehr mit 35 Meter.
GR Hans Strobl: Wir müssen froh sein, wenn der Kreisverkehr gelingt. Es hat schon Staus bis hinaus auf die Autobahn gegeben. Jetzt haben wir eine historische Chance.
StR Herbert Linser: Das FMZ bringt Vorleistungen ein und erwartet sich in ein bis zwei Jahren eine Umwidmung an der Westseite des Einkaufszentrums.
Franz Haslwanter: Der Kreisverkehr sollte endlich realisiert werden. Die zusätzlichen Parkflächen sind nötig.
Sandra Dablander: Die Gemeinde soll Partner für die Betriebe sein. Wenn anstelle des JJ1 neue Betriebe enstehen, muss Vorsorge getroffen werden.
Apropos JJ1: In den verwaisten Diskotempel sollen sich laut Bgm. Gebhard Mantl neue Betriebe einnisten.
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