Silz/Mötz schaffte das halbe Dutzend

Ergün Pete war in der dritten Spielminute zur Stelle und erzielte per Kopf die frühe Führung für Silz/Mötz.
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Schützenfest der SPG gegen Kundl – Imst tritt weiter auf der Stelle

MÖTZ, IMST (pele). Er war überfällig, der erste volle Erfolg in der Frühjahrssaison für die SPG Silz/Mötz – und den haben die Oberländer am Wochenende krachend eingefahren. Nach Toren von Alexander Schaber (3), Ergün Pece, Zoran Matic und Dominic Grutsch wurde der aktuell kriselnde SC Kundl gleich mit einem halben Dutzend nach Hause geschickt.

Entsprechend stolz war Trainer Aleksandar Matic nach der Partie: „Die Spieler haben sich darauf eingeschworen, unserem Physiotherapeuten, dessen Vater während der Woche tödlich verunglückt war, einen Sieg zu schenken. Im Duell mit Kundl ist uns dann alles aufgegangen, was wir uns vorgenommen hatten.“

Weiter geht’s für die SPG in der Tiroler Liga am kommenden Freitag ab 19 Uhr mit dem Auswärtsspiel vom Sportverein Innsbruck.

Das Schweigen des Trainers

Weiterhin auf der Stelle tritt im Frühjahr der SC Sparkasse Imst. Wobei es doch eine wesentliche Veränderung im Vereinsleben gibt. Trainer Jürgen Soraperra spricht – Gerüchten zu Folge auch vom Vorstand gewünscht – nicht mehr mit den Medien. Diese Aufgabe obliegt nun Co-Trainer René Grüner, der zur beschriebenen Maßnahme meinte: „Dem Jürgen fehlt derzeit die Muse, um mit Medienvertretern zu reden.“ Na dann…

In jedem Fall war das jüngste 1:1 beim Tabellenschlusslicht in Mayrhofen (Torschütze: Fabian Thurner) eine weitere Watschen, was die sportlichen Ambitionen der Oberländer angeht. Grüner will das freilich relativiert wissen: „Was das Ergebnis angeht, war das natürlich nicht zufriedenstellend. Grundsätzlich haben die Burschen aber eine gute Partie abgeliefert. Alleine in den ersten fünf Minuten hatten wir vier Top-Chancen. Aber derzeit will der Ball einfach nicht rein. Irgendwann kommt dann der Gegner auch vor unser Tor – und scheinbar trifft gegen uns derzeit jeder. Fakt ist auch, dass wir René Prantl als Goalgetter nicht ersetzen können.“

Zur aktuellen Misere kommt noch hinzu, dass die bevorstehende Aufgabe am Samstag auch nicht gerade spaßig wird. Da gastieren die Imster nämlich ab 14 Uhr beim Titelmitfavoriten aus der Reichenau. Und da werden die Trauben wohl sehr hoch hängen…

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