GW Tirol
20 Jahre Geschützte Werkstätte in Imst
- Michael Knaus, Stefan Weirather, Christoph Stillebacher, GF Klaus Mair, LA Mario Gerber, Josef Huber, Angelika Alp-Hoskowetz, Johannes Schranz
- Foto: Christoph Nösig
- hochgeladen von Agnes Dorn
Der auf Metallverarbeitung spezialisierte, sozialintegrative Betrieb hat sich seit 2004 zu einem der führenden Lohnfertiger Tirols im Bereich Metallverarbeitung entwickelt. Prominente Großkunden aus der heimischen Wirtschaft und Industrie setzen auf Produkte aus Fein- und Mittelblechen „Made in Imst“.
IMST. Die Geschützte Werkstätte Integrative Betriebe Tirol GmbH (GW Tirol) schafft seit mehr als 40 Jahren marktgerechte Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Behinderung. Das Unternehmen beschäftigt heute mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In acht verschiedenen Geschäftsbereichen von der Wäscherei bis zur Elektromontage produziert das Team der GW Tirol als verlängerte Werkbank der heimischen Wirtschaft begehrte Zuliefer-Produkte und Dienstleistungen sowie eigenständig vertriebene Markenartikel.
- Im Rahmen der Jubiläumsfeier gab es auch eine Führung durch das in Imst ansässige Unternehmen.
- Foto: Christoph Nösig
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Darunter etwa die durch die TV-Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ bekannt gewordene Produktserie „werkstück“. Die vor 20 Jahren zusätzlich zum Hauptstandort Vomp eröffnete Zweigproduktion in Imst hat sich als regelrechtes Schmuckstück innerhalb der Erfolgsgeschichte GW Tirol entwickelt.
Zu Beginn wurden 19 Frauen und Männer in Imst beschäftigt, schon nach wenigen Jahren wuchs der Beschäftigtenstand auf 40 Personen an. Heute finden 65 MitarbeiterInnen Arbeits- und Ausbildungsplätze, welche die mustergültige Integration von Menschen mit Behinderung ins Berufsleben veranschaulichen. Ein erfahrenes Team an Ausbilderinnen und Ausbildern führt die Beschäftigten im Rahmen von Fachtrainings an ihre Aufgaben heran.
- Zur Jubiläumsfeier gab es auch eine Präsentation über 20 Jahre Geschützte Werkstätte Tirol.
- Foto: Christoph Nösig
- hochgeladen von Agnes Dorn
Begehrter Ausbildungs- und Zulieferbetrieb Seit 2006 bildete die GW Tirol am Standort Imst 20 Lehrlinge in den Lehrberufen Metallbearbeitung, Bürokauffrau/-mann, Technische(r) Zeichner:in und Betriebslogistikkauffrau/-mann aus. Allein zehn Lehrlinge erhalten hier aktuell eine umfassende Berufsausbildung. „Dieses Arbeitsmarktangebot der GW Tirol ist gerade im Tiroler Oberland ungemein wertvoll, weil es Zugang zu fachspezifischen Arbeitsplätzen und Ausbildungsmöglichkeiten schafft, die in den Talschaften des Einzugsgebietes nicht selbstverständlich vorhanden sind“, erklärt Johannes Schranz, Landesgeschäftsführer-Stv. AMS Tirol.
Langfristige Partnerschaften
Die spezialisierten Kräfte produzieren Erzeugnisse, die in Top-Unternehmen der heimischen Industrie als Zulieferkomponenten geschätzt werden. Zu den Abnehmern zählen Liebherr, Felder, Innio, Empl oder Hetwin. Die Zusammenarbeit beruht in hohem Maße auf langfristigen Kooperationsvereinbarungen. Rund 4,5 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftete die GW Tirol am Imster Standort im Jahr 2023. In den vergangenen zwei Jahrzehnten belief sich der akkumulierte Gesamtumsatz des Standortes Imst auf rund 68 Millionen Euro.
Moderne Lohnfertigung in der Metallverarbeitung In der Spezialisierung auf Fein- und Mittelblechverarbeitung bietet die GW Tirol ein breites Spektrum von Fertigungsbereichen wie Laserschneiden, Umformen, Schweißen, Oberflächenbearbeitung und Montage. „Wir erreichen eine hohe Fertigungstiefe, woraus eine weitgehende Unabhängigkeit für die Herstellung verschiedenster Produkte resultiert. Auch im Anlagenbau haben wir uns zu einem Komplettanbieter auf höchstem Niveau entwickelt – von der Einzelfertigung bis hin zu komplexen Bauteilen“, erklärt der Imster Standortleiter Markus Wehinger.
Erstmalige Verleihung des GW Tirol Awards
Im Rahmen des Festaktes 20 Jahre Standort Imst verlieh die GW Tirol erstmals den GW Tirol Award für besondere Verdienste um das Unternehmen. Zu den Ausgezeichneten zählten die Firmen Liebherr, Felder, Hetwin und Köllensperger Stahlhandel. Darüber hinaus ergingen Ehrungen an das Bundesministerium für Soziales Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, das Amt der Tiroler Landesregierung, das Arbeitsmarktservice Tirol sowie an die Initiatoren des Standortes Imst: den früheren Leiter der Landesstelle Tirol des Bundessozialamtes Walter Guggenberger sowie den damaligen Geschäftsführer der GW Tirol Harald Oberhauser.
Die Geschützte Werkstätte im Internet
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