Stadtmarketing Imst
Darum regelt die Stadt künftig das Parken in Imst
- Der Imster Gemeinderat hat zu Jahresende mehrere Beschlüsse gefasst.
- Foto: Stadt Imst/Kolp
- hochgeladen von Clemens Perktold
Auf mehreren städtischen Parkflächen bei den Sportstätten ist die Einführung einer Parkraumbewirtschaftung geplant, derzeit laufen dazu noch Gespräche und Vorbereitungen.
Stadt Imst
IMST. Abgewickelt werden soll diese künftig über die Stadtmarketing GmbH, da eine Abwicklung über eine GmbH notwendig ist, um der Bevölkerung ein günstiges Parkticket anbieten zu können. In diesem Zusammenhang kommt es im Stadtmarketing Imst zu einer Änderung der Gesellschafterstruktur: In der Vollversammlung am 2. Dezember 2025 fasste der Tourismusverband Imst mehrheitlich mit drei Enthaltungen den Beschluss, seine Geschäftsanteile an der Stadtmarketing & Stadtentwicklung Imst GmbH abzutreten, wobei der Beschluss ohne größere Diskussion erfolgte.
Stadt Imst
Stadtmarketing als "Parksheriff"
Nach der Abtretung der 40-prozentigen Beteiligung des Tourismusverbandes an die Stadtgemeinde Imst wird die Gesellschaft nicht aufgelöst, sondern künftig für die Abwicklung der Parkraumbewirtschaftung bei den Sportstätten genutzt. Bürgermeister Stefan Weirather verweist darauf, dass bereits in der Präambel von 2014 neben dem Marketing auch die Parkraumbewirtschaftung als Aufgabe der Stadtmarketing & Stadtentwicklung Imst GmbH festgeschrieben wurde.
Für die geplante Einführung einer neuen Parkraumbewirtschaftung auf den städtischen Parkflächen in Hoch-Imst, beim Schwimmbad sowie beim Glenthof beziehungsweise Sportzentrum werde daher die GmbH herangezogen, wodurch ein günstiges Parkticket sowie ein Jahrestarif für die Parkplätze bei den Sportanlagen angeboten werden könne, was bei einer hoheitlichen Bewirtschaftung rechtlich nicht möglich wäre.
Stadt Imst
Symbolischer Kaufpreis
Nach dem Grundsatzbeschluss des Tourismusverbandes wurden die Austrittsverträge fixiert und in der Gemeinderatssitzung am 16. Dezember 2025 der entsprechende Kauf- und Abtretungsvertrag einstimmig beschlossen, wobei der symbolische Kaufpreis einen Euro beträgt und sich die GmbH damit nun zu 100 Prozent im Eigentum der Stadt befindet. Änderungen bei den bisherigen Regelungen auf den Parkflächen sind voraussichtlich erst ab dem Sommer 2026 geplant, im heurigen Winter bleibt alles wie bisher. Der Verkehrsausschuss berät derzeit die Details, bevor das Thema im ersten Halbjahr 2026 dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt wird. Mit der Einführung der Parkraumbewirtschaftung bei den Sportanlagen soll ein Beitrag zur Kostendeckung der Betreuung und Instandhaltung der Parkflächen geleistet werden, ergänzt Verkehrsreferent und erster Vizebürgermeister Thomas Schatz.
Agenda neu definieren?
Eine mögliche Neuaufstellung der Stadtmarketingaktivitäten steht erst in den kommenden Jahren auf der Agenda, da seit 2024 Stadträtin Pia Walser mit dem Stadtentwicklungs- und Innovationsausschuss den Großteil der Aufgaben übernimmt und die GmbH seither interimistisch von Stadtamtsdirektor Mag. Martin Schönherr geführt wird. Zunächst gelte es, die Umsetzung der privaten Bauprojekte in der Innenstadt – Decorona sowie das Lung- und Würtenbergerhaus – abzuwarten, nach deren Fertigstellung könne das Marketing für die Innenstadt gemeinsam neu aufgestellt werden, so Bürgermeister Weirather abschließend.
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