Gewerbliche Schulbuslenker mit Pkw oder Kleinbussen halten sich strikt an 0,0 Promille!

ine öffentlich gemachte Feststellung des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV), wonach bei gewerbsmäßigen Schülertransporten 0,5 Promille am Steuer erlaubt seien, stößt bei Anton Eberl, Obmann der Tiroler Taxi- und Mietwagenunternehmer, auf völliges Unverständnis. Denn bei der gewerblichen Beförderung von Schülern mit Pkw und Kleinbussen gelten ausnahmslos 0,0 Promille. Laut Eberle sind hier die Bestimmungen der Bundesbetriebsordnung für den nichtlinienmäßigen Personenverkehr einzuhalten. Im § 3 dieser Verordnung ist klar festgehalten, dass die Beförderung von Schülern nur in einem durch Alkohol, Medikamente oder Suchtgift unbeeinträchtigten Zustand erfolgen darf. Im Klartext heißt das für alle gewerblichen Lenker 0,0 Promille, führt der Branchensprecher aus und unterstreicht: Die gewerbliche Schülerbeförderung mit Pkw, Kleinbussen und Bussen stellt die mit Abstand sicherste Methode dar, Schulkinder zur Schule und von der Schule wieder nach Hause zu bringen.

In diesem Zusammenhang weist Eberle darauf hin, dass nicht nur in der Schülerbeförderung die 0,0-Promillegrenze gilt, sondern selbstverständlich bei jeder gewerblichen Personenbeförderung. Taxi- und Mietwagenlenker als Berufskraftfahrer dürfen niemals alkoholisiert nicht einmal leicht ein Fahrzeug lenken.

Darüber hinaus müssen Schulbuslenker auch mit Kleinbussen einen Schülerbeförderungsausweis besitzen. Dieser wird von der Behörde nur dann ausgestellt, wenn der Lenker einen einwandfreien Leumund besitzt und eine mindestens 3-jährige Fahrpraxis nachweisen kann. Die Behörde muss zudem ein ärztliches Gutachten einholen, um die gesundheitliche und geistige Eignung des Schulbuslenkers zu bestätigen. Nur wenn der Arzt ein auffälliges Verhalten feststellt, muss ein verkehrspsychologisches Gutachten eingeholt werden.

Abschließend hält Anton Eberl fest, dass die Meinung des Kuratoriums für Verkehrssicherheit an der Realität der gesetzlichen Bestimmungen vorbeigeht. Richtig ist allerdings, dass die strengen Vorschriften nur für die gewerbliche Schülerbeförderung, nicht aber für die privaten Beförderungen nicht gelten. Hier wäre der Hebel anzusetzen!

Autor:

Wirtschaftskammer Tirol aus Imst

following

Du möchtest diesem Profil folgen?

Verpasse nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melde Dich an, um neuen Inhalten von Profilen und Bezirken in Deinem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!



Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Wirtschaft

Corona-Krise gemeinsam meistern
Hilfe vor Ort mit dem österreichweiten Netzwerk #schautaufeinander

In Ausnahmesituationen wie diesen stehen die Menschen zusammen und helfen sich gegenseitig. Die Regionalmedien unterstützen dies in allen Bundesländern und Bezirken Österreichs mit dem Netzwerk #schautaufeinander. Hier könnt Ihr Dienste suchen oder anbieten, die uns gemeinsam durch diese Krisenzeiten helfen. Du suchst jemanden, der/die notwendige Lebensmittel nach Hause liefert? Du willst dich in deiner Nachbarschaft nützlich machen, oder gibst online Nachhilfe? Dann poste doch deinen...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen