19.10.2016, 15:30 Uhr

Gefördertes Wohnen ist leistbares Wohnen

(Foto: Land Tirol)
BEZIRK. Wohnbauförderungskuratorium sichert Fördermittel zum Neubau von 36 Wohnungen im Bezirk Imst zu.
Die Mitglieder des Wohnbauförderungskuratoriums treffen in regelmäßigen Abständen zusammen, um über die Genehmigung von Förderansuchen sowie Sanierungsvorhaben zu beraten sowie die Bereitstellung entsprechender Mittel aus der Wohnbauförderung zu genehmigen. „In der letzten Sitzung wurden für das vierte Quartal 2016 für ganz Tirol insgesamt 464 Neubauwohnungen sowie ein Heim zugesichert. Das Fördervolumen dafür beträgt rund 31,6 Millionen Euro. Für 464 Tiroler Antragsteller in allen Bezirken wird Wohnen damit spürbar leistbarer gemacht“, informiert LR Johannes Tratter, der dem Kuratorium als Wohnbaureferent vorsteht, über das Ergebnis der Zusammenkunft im Landhaus.
Sanierung führt zu Energieeinsparung
Auch für zahlreiche Sanierungsvorhaben gab es grünes Licht. Sanieren bringt einen Mehrfachnutzen für Wohnkomfort, Haushaltskassen, regionale Arbeitsplätze und nicht zuletzt die Umwelt, betont LR Tratter: „Das allergrößte Energieeinsparungspotenzial liegt in Tirol derzeit im noch nicht sanierten Gebäudealtbestand. Hier bringt die einkommensunabhängige Sanierungsoffensive einen nachweisbaren Verbesserungsgrad und Innovationsschub.“ Tirolweit werden mit Einmalzuschüssen in der Höhe von rund 8,5 Millionen Euro 3.189 Wohnungen gefördert sowie mit jährlichen Annuitätenzuschüssen in der Höhe von rd. 208.000 Euro 503 Wohnungen gefördert. Insgesamt bedeutet dies für den Tiroler Arbeitsmarkt, dass hiermit bis zu 2.610 Arbeitsplätze im Bau- und Baunebengewerbe gesichert werden.


Im Bezirk Imst können bis zu 230 Arbeitsplätze im Bau- und Baunebengewerbe gesichert werden.
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