01.10.2017, 18:32 Uhr

SC Imst wieder auf der Siegerstraße

Thomas Moser (links, im Zweikampf mit Clemens Oberfocher) erzielte die 1:0-Führung für den SC Imst. (Foto: Peter Leitner)

Kematen wurde vor eigenem Publikum mit 4:1 bezwungen

IMST (pele). Nach den Niederlagen gegen die Reichenau und Zams sowie dem Remis in Hall war der SC Sparkasse Imst in der Tiroler Liga in der Tabelle ins Hintertreffen geraten. Um nicht noch weiter an Boden zu verlieren, war am Wochenende ein Sieg gegen den SV Bäcker Ruetz Kematen quasi Pflicht.

Einfach gestaltete sich das zu Beginn der Partie nicht, denn die Gäste zogen sich geschickt zurück und machten die Räume eng. Die Hausherren agierten zumeist zu einfallslos, um den Abwehrriegel der „Blues“ zu knacken. Noch dazu vergab Goalgetter René Prantl zunächst völlig alleinstehend vor dem gegnerischen Tor.

Den Bann brach schließlich Thomas Moser in der 38. Minute. Prantl legte dann in der 50. Minute aus einem umstrittenen Elfmeter nach, doch wieder einmal gab diese 2:0-Führung den Imstern überhaupt keine Sicherheit. Und nachdem Oliver Kuen in der 54. Minute den Anschlusstreffer markiert hatte, gerieten die Gastgeber zeitweise regelrecht ins Schwimmen.

Auch Trainer Jürgen Soraperra ist ratlos: „Ich verstehe nicht, warum wir dauernd nach einer klaren Führung das Fußballspielen einstellen. Darüber muss ich mir jetzt echt einmal intensive Gedanken machen. Es kann doch nicht sein, dass wir jedes mal zittern müssen.“

Gegen Kematen bekam der Coach wohl ein paar graue Haare mehr. Denn es dauerte bis zur 89. beziehungsweise 93. Minute, ehe Prantl und Fabian Krismer zwei Konter erfolgreich zum 3:1 und 4:1 abschlossen.

SPG erkämpfte Punkt

Einen Punkt erkämpft hat am Sonntag die SPG Silz/Mötz beim Auswärtsspiel gegen Wattens II. Die Gastgeber gingen in der 61. Minute durch den Rietzer Niko Schneebauer in Führung. Den Ausgleich besorgte Manuel Dablander in der 75. Minute. Der Punktgewinn ist umso höher zu bewerten, da der SPG in dieser Partie mit Nebojsa Gojkovic und Ergün Pece (krank bzw. verletzt) zwei weitere Stammspieler fehlten. Erfreulich dafür: Sejdo Kolic, Neuzugang aus Telfs, wurde in der 56. Minute eingewechselt und feierte nach langer Verletzung damit sein Comeback.
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