Meisterwerke der Kammermusik beim Blüthner-Zyklus
- Haus der Ingenieure
- Foto: anyact
- hochgeladen von Marion Schunack
Zwei der zentralsten und beliebtesten Kammermusikwerke stehen an diesem ganz besonderen Konzertabend am Programm. Nach Beethovens Opus 97 schien die Gattung Klaviertrio für ein Jahrzehnt nahezu in Lethargie zu versinken, solange, bis Franz Schubert in seinem Todesjahr 1828 sein Es-Dur-Trio im Druck vorlegte. "Wie eine zürnende Himmelserscheinung" sei es über das damalige "Musiktreiben" hinweggegangen, erinnerte sich noch Jahre später Robert Schumann. Zeitlebens blieb es für ihn Schuberts "Eigenthümlichstes", ein Nonplusultra romantischer Kammermusik.
Ein nicht minder bedeutendes Werk, Brahms' Klaviertrio op. 8, ergänzt diesen Konzertabend, ein faszinierendes Früh- wie Spätwerk gleichermaßen. (Die Erstfassung erschien 1854, die von Brahms komplett überarbeitete und zumeist gespielte Version stammt von 1889)
Am Podium zu erleben sind Ausnahme-Geiger David Frühwirth, der erste Solocellist der Wiener Volksoper Roland Lindenthal und Pianist und Dirigent Florian Krumpöck am Blüthner-Flügel.
J. Brahms: Klaviertrio Nr. 1 in H-Dur, op.8
F. Schubert: Klaviertrio in Es-Dur, op. 100
Nähere Informationen und Kartenbestellung http://bluethner.at/
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