Kaiserliche Pracht
So schön sind Volksgarten und Burggarten im Sommer
- Nicht nur für Touristen sehenswert: der Volksgarten in der Wiener Innenstadt.
- Foto: Sade Jerabek/MeinBezirk
- hochgeladen von Barbara Schuster
Hier blüht es richtig! Trotz der jüngsten Hitzewelle zeigt sich die Innere Stadt von ihrer blumigen Seite. Wir haben dich auf einen digitalen Flaniergang durch den Vollks- und Burggarten genommen.
WIEN/INNERE STADT. Nachdem die Hitzewelle vorerst vorüber ist, bietet sich auch wieder ein Spaziergang durch die Parks und Gärten der Stadt an. MeinBezirk hat sich auf Streifzug durch die City begeben und dabei Halt im Volks- und Burggarten gemacht.
Der Volksgarten wurde einst von Kaiser Franz I. in Auftrag gegeben und 1823 offiziell eröffnet. Das Besondere an der Gartenanlage war, dass es sich um den ersten, eigens für das Volk erbauten Park im Auftrag des Kaiserhauses handelte. Noch heute erinnert eine Statue von Kaiser Franz I. im Volksgarten an die Historie.
Rosen-Patenschaft
Bekannt ist die Anlage, die heute zu den Österreichischen Bundesgärten gehört, für ihre zahlreichen Rosenbüsche. Neben ihrem Duft verzaubern sie Besucherinnen und Besucher mit ihren unterschiedlichen Farben. Wer möchte, kann sogar eine Patenschaft für eine der Hochstammrosen übernehmen.
- Wer möchte, kann eine Rosenpatenschaft übernehmen und dabei auch eine für alle Besucher sichtbare Botschaft anbringen lassen.
- Foto: Sade Jerabek/MeinBezirk
- hochgeladen von Barbara Schuster
Im Zentrum des Gartens liegt der Theseustempel, der sich bei Touristen wie Einheimischen großer Beliebtheit erfreut. Ob zum Posieren für ein Erinnerungsfoto oder um gemütlich ein Buch zu lesen.
Burggarten: des Kaisers Privatgarten
Nur ein Stückchen weiter liegt der Burggarten. Auch er zählt heute zu den Bundesgärten, war einst jedoch der Privatgarten des Kaiserpaares. Bis zum Ende der Monarchie war er für die Bevölkerung nicht zugänglich und wurde erst danach für die Öffentlichkeit geöffnet.
Neben den großzügigen Grünflächen und vielen schattigen Plätzen unter einem der zahlreichen alten Bäume ist es das Palmenhaus, das jährlich tausende Besucherinnen und Besucher anlockt. Der Glaskomplex, der ursprünglich von Ludwig van Remy erbaut wurde, beheimatete zahlreiche Pflanzen, Vögel und Affen. Grund dafür war die große botanische Leidenschaft von Kaiser Franz I.
Das Glashaus, das zunächst um die Jahrhundertwende neu errichtet und Ende der 1990er Jahre generalsaniert wurde, ist ebenfalls frei zugänglich. In dem Jugendstil-Gebäude ist heute ein Schmetterlingshaus und ein Lokal untergebracht.
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