26. April 2013; Graffiti - Maler sind aus dem Winterschlaf erwacht
- hochgeladen von Erich Weber
Überall kann man zur Zeit frische Graffitis „bewundern“, insbes. entlang der Bahnstrecken in Wien und Umgebung aber auch entlang der U Bahnstrecken, die oberirdisch verlaufen, doch auch teilweise im Untergrund sind Graffitis zu finden.
So genannte „Tacs“ sind angesagt in der Szene und darum nützt man nur selten die für Graffitikunst vorgesehen Plätze, wie etwa die Wände entlang des Donaukanals oder Teile der Donauinsel Nord und so macht man sich einfach an gut einsehbarem Orte ans Werk!?
Dass damit bei jedem „Tac“ tausende € Schaden entsteht scheint den „Künstlern“ egal zu sein. Besonders Teuer sind solche „Kunstwerke“ auf Eisenbahnwagons!
Aber auch an Wänden, die man nur schwer wieder verputzen kann, wie etwa in der S Bahnstation Quartier Belvedere in Wien Landstraße.
Doch auch an „normalen“ Waänden kostet die Entfernung einiges, Kosten die letzten Endes entweder die Allgemeinheit oder die Hausmieter zu tragen haben.
Wird mal ein Sprüher oder Maler erwischt, so hat er meist kein Geld. Er wird zu Schadenersatz und Strafe verurteilt! Daran hat so mancher sein ganzes Leben zu „beissen“, da der Schaden in die Abertausende gehen kann und man dann viele, viele Jahre zahlen muss für eine Jugendsünde!
Das sollte sich so mancher Jugendlicher mal vor Augen halten bevor er fremdes Eigentum „bemalt“ bzw. besprüht.
Wobei hier von Graffiti und Schmierereien zu unterscheiden ist.
Graffiti sind meist Sprühmalereien oder auch Stiftmalereien, allerdings immer in einem bestimmten Stil.
Die Straßenschmierereien die inzwischen schon fast überall zu finden sind, basieren meist auf Protest gegen den Staat oder bestimmte Personen bzw. Organisationen.
Videoüberwachung und eine Eingreiftruppe der Polizei, welche auf diese Täter spezialisiert ist machen es den „Schmierern“ jedoch immer schwerer ihre „Tacs“ bzw. Botschaften an die Wand zu bringen.
Alleine in den letzten 2 Monaten sind viele aus den Szenen erwischt und angezeigt worden!
E. Weber
www.oesterreichmagazin.at
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