Aus nach 25 Jahren
Hypo Tirol Volley verabschiedet sich vom Profisport
- Ein Abschied nach vielen erfolgreichen Jahren. Das Hypo Tirol Volley-Team in Sachen Organisation: Stefan Chrtianský, Theresa Kloser, Niklas Kronthaler, Marion Springer, Hannes Kronthaler, Christian Sigl und Christoph Damm
- Foto: MeinBezirk
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Titel Nummer 13 ist das letzte große Ziel. Dann verabschiedet sich das Team von Hypo Tirol Volley vom professionellen Volleyballsport. Das Aushängeschild in Sachen Volleyball in Österreich konzentriert sich künftig nur mehr auf den Nachwuchs. Hannes Kronthaler und Co. blicken auf eine bewegte und erfolgreiche Zeit zurück.
INNSBRUCK. "Man soll gehen, wenn es am schönsten ist", erklärt Hypo Tirol Volley-Manager Hannes Kronthaler bei der "Abschieds-Pressekonferenz". Marion Springer, Theresa Kloser, Christoph Damm, Stefan Chrtianský, Niklas Kronthaler und Christian Sigl sitzen gemeinsam mit Hannes Kronthaler auf der Bühne. "Der Spitzenvolleyball in Innsbruck ist Geschichte, eigentlich in ganz Österreich", unterstreicht Kronthaler die große Bedeutung des Abschieds vom Profivolleyball. Als sportliches Ziel hat sich das Hypo Tirol Volley-Team den dreizehnten Meistertitel gesetzt. Dann "gehen wir ohne Frust".
- Kein Innsbrucker Jubel mehr: Hypo Tirol Volley zieht sich aus dem Profivolleyball zurück.
- Foto: GEPA/Schönherr
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Eine Erfolgsgeschichte
Das Hypo Tirol Volleyballteam entwickelte sich aus dem ehemaligen Verein IAC-Volleyball. 1997 wurde das Volleyball Team Tirol gegründet. Hannes Kronthaler, selbst Spieler des Vereins, übernahm 1998 als Manager den Verein und suchte für den Verein nach Hauptsponsoren, die seitdem im Vereinsnamen aufscheinen. Seit 2004 ist die Hypo Bank Tirol Hauptsponsor. Die Erfolge können sich sehen lassen: 12 x österreichischer Meister (2005, 2006, 2009–2012, 2014–2017, 2023, 2024), 7 x österreichischer Pokalsieger (2004–2006, 2008, 2014, 2023 und 2025) und 3 x MEVZA-Sieger (2009, 2012, 2015). Das Team ist heuer national noch ungeschlagen und verteidigte diese Erfolgsserie auch im Finale gegen Aich/Dob. Zum wertvollsten Finalspieler („MVP“) wurde Hypo-Kapitän Niklas Kronthaler gewählt. Im Viertelfinale der Meisterschaft wartet Sokol Post Wien auf die Innsbrucker Mannschaft.
- Hannes Kronthaler hat auch zum Abschied viel zu sagen.
- Foto: MeinBezirk
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Der Abschied
Das Ende des Profivolleyballsports bedeutet für Innsbruck einen weiteren Rückschlag in ihrem Anspruch einer Sporthauptstadt. Hannes Kronthaler rechnet zum Abschied auch mit scharfen Worten mit der Sportpolitik ab. Die Rahmenbedingungen sind seit Jahren unzureichend, auch ein Appell vor drei Jahren hat keine Früchte getragen. "Wir haben immer noch keine eigene Halle", hält Kronthaler fest: "Eine Ballsportakademie bleibt weiterhin eine Vision und auch die Initiative Team Sport war eine Luftblase." Hannes Kronthaler ist bekannt für seine sportlichen Erfolge, seinen Willen und seine Kritik. Verbesserungen im Verband, Kritik am Mitbewerber Hartberg und an den politischen Versprechen, sind für Kronthaler ebenso von Bedeutung wie ein Dank an die Olympiaworld. "Sie können ja nichts dafür, wenn die Halle besetzt ist. Sonst hat die Zusammenarbeit immer funktioniert."
In Zukunft setzt Hypo Tirol Volley auf den Nachwuchs. Man möchte gerne bei den Kleinsten beginnen" und vor allem die U18- und U20-Mannschaften forcieren. "Sollte es Sinn machen, werden Youngster auch in der 2. Bundesliga mitspielen", wagt Kronthaler einen "letzten" Ausblick.
Jetzt steht der Einzug ins Finale im Visier des Hypo Tirol Volley-Teams. "Nach dem Titelgewinn gibt es dann die große Abschiedsparty", hofft Kronthaler und Co. nochmals auf einen regen Publikumszuspruch bei den letzten Spielen im Profivolleyball.
- Marion Springer, Theresa Kloser, Christoph Damm, Hannes Kronthaler, Stefan Chrtianský, Niklas Kronthaler und Christian Sigl
- Foto: MeinBezirk
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