S7-Tunnel-Übung
47 Atemschutzträger probten den Ernstfall in Rudersdorf
- 47 Atemschutzträger aus dem Burgenland und der Steiermark trainierten im S7-Tunnel bei Rudersdorf unter realitätsnahen Bedingungen.
- Foto: FF Rudersdorf
- hochgeladen von Elisabeth Kloiber
Wenn im Tunnel der S7 Schnellstraße bei Rudersdorf der Ernstfall eintritt, muss jeder Handgriff sitzen. 47 Atemschutzträger aus dem Burgenland und der Steiermark nutzten die Sperre am Montag für eine realitätsnahe Einsatzübung.
RUDERSDORF. Die Wartungsarbeiten im S7-Tunnel boten den Feuerwehren eine seltene Gelegenheit: 47 Atemschutzträger aus dem Bezirk Jennersdorf und der angrenzenden Steiermark konnten direkt in der Tunnelanlage für mögliche Einsätze trainieren.
Löschen sowie Suchen und Retten
Im Mittelpunkt der Übung standen die beiden wichtigsten Grundaufgaben bei Tunneleinsätzen: das Löschen von Bränden sowie das Suchen und Retten von Personen. In einem Stationsbetrieb wurden verschiedene Einsatzszenarien trainiert.
Besonderes Augenmerk lag auf der Orientierung bei eingeschränkter Sicht, der Kommunikation über Funk und dem koordinierten Vorgehen unter hoher körperlicher und psychischer Belastung.
- Die Sperre der S7 Schnellstraße wegen Wartungsarbeiten wurde dafür für eine umfangreiche Einsatzübung der Feuerwehren genutzt.
- Foto: FF Rudersdorf
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Länderübergreifende Zusammenarbeit
Ein weiterer Schwerpunkt war die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren aus dem Burgenland und der Steiermark. Gerade bei Einsätzen im Grenzgebiet müssten Abläufe und Kommunikation zwischen den Einsatzkräften funktionieren, betonen die Verantwortlichen.
HBI Ing. Thomas Braun, Bezirksreferent für Tunneleinsätze und Kommandant der Feuerwehr Rudersdorf-Ort, zog ein positives Resümee. "Solche Möglichkeiten sind für uns besonders wertvoll, um unsere Einsatzkräfte sinnvoll und praxisnah auf mögliche Szenarien in den Tunnelanlagen entlang der S7 vorzubereiten. Diese Chance wurde von unseren Atemschutzträgern intensiv genutzt."
Die Ausbildung dauerte bis in die Abendstunden. Die Verantwortlichen werteten die Übung als wichtigen Beitrag zur Vorbereitung auf mögliche Einsätze entlang der S7.
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