Greenpeace Landeshauptstädte Ranking: Vorletzter Platz für Klagenfurt

Schlecht abgeschnitten hat die Landeshauptstadt Klagenfurt - beim Greenpeace Ranking wurde nur die Note "Befriedigend" erreicht
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Dafür wurden verkehrsrelevante Kategorien wie öffentlicher Verkehr und Luftqualität ins Auge genommen.

Ranking nach sieben Kriterien

Greenpeace hat sieben verkehrsrelevante Kriterien für das Ranking herangezogen:

- Verkehrsmittelwahl
Mit einer Punktzahl von 3,5 Punkten liegt Klagenfurt auf dem achten Platz. Vor allem für den sehr hohen Anteil des motorisierten Individualverkehrs gibt es Abzüge. Verbesserungsbedarf gibt es besonders im Bereich öffentlichen Verkehr, der lediglich 6% der Wege ausmacht

- Luftqualität
Hier belegt Klagenfurt mit einer Punktzahl von 6,75 Punkten den vierten Platz. Verbesserungsbedarf gibt es bei den Stickstoffdioxid-Werten.

- Radverkehr
Mit einer Punktzahl von 3,75 Punkten wurde es für Klagenfurt der dritte Platz

- Öffentlicher Verkehr
Klagenfurt liegt mit einer Punktzahl von 4,25 Punkten auf den vorletzten Platz. Hier soll es bei den Längen der Intervalle sowie bei der räumlichen Abdeckung des öffentlichen Netzes Verbesserungsbedarf geben. Der Preis des Jahrestickets ist mit 440 Euro der höchste unter allen Landeshauptstädten.

- Parkraumbewirtschaftung
Gemeinsam mit St. Pölten belegt Klagenfurt den letzten Platz in dieser Kategorie. Grund dafür ist die Größe der Kurzparkzonen und die durchschnittlichen Parkgebühr.

- Fußgängerfreundlichkeit
Auch hier belegt Klagenfurt nur den sechsten Platz. Verbesserungsbedarf gibt es in der Größe der Fußgängerzonen. Zusätzlich sollten die Fußgängersicherheit erhöht werden.

- Alternativer Individualverkehr
Gemeinsam mit St. Pölten liegt Klagenfurt auf dem vierten Platz. Bei der E-Mobilität schneidet Klagenfurt, besonders im Hinblick auf das Ladenetz besser ab. Der Anteil an E-Autos ist mit rund 1,5 Autos pro 1000 konventionelle PKWs jedoch noch relativ niedrig.

Vorletzter Platz

Klagenfurt teilt sich zusammen mit Linz mit einer Punktzahl von 4 Punkten den vorletzten Platz im Städteranking und erreicht damit die Schul-Note „Befriedigend“. Ein Blick in die einzelnen Kategorien zeigt, dass es in fast allen Bereichen Verbesserungsbedarf gibt. „Es bleibt in den Landeshauptstädten viel zu tun. Vor allem Radwege, Fußgängerzonen, Tempo-30 Straßen und das Car-Sharing-Angebot müssen noch deutlich ausgebaut werden“, so Klima- und Mobilitätssprecher von Greenpeace in Österreich, Adam Pawloff.

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