Land Kärnten sagt dem Rauch den Kampf an

Die Präventionsstrategie gegen Tabak läuft in Kärnten vorerst über zwei Jahre
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KÄRNTEN. Zirka 130.000 Kärntner greifen regelmäßig zu einer Zigarette; der überwiegende Teil von ihnen täglich. Eine groß angelegte Strategie soll diesen Umstand in den nächsten zwei Jahren nun ändern. Insgesamt werden 800.000 aus dem Gesundheitsförderungsfonds in die Maßnahmen investiert.

Junge Kärntner als Zielgruppe

Ein besonderes Anliegen der Gesundheitsreferentin sind die jungen Raucher. "Über 20 Prozent der 15-jährigen konsumieren Tabak", sagt sie. Unter den 17-Jährigen ist sogar ein Drittel Raucher. Und: "94 Prozent der Raucher beginnen damit unter 25 Jahren", so Prettner.
Deshalb ist die Jugend auch wichtige Zielgruppe der Maßnahmen. In Kooperation mit Schulen will man vor allem auf Information bei den elf- bis 13-Jährigen setzen. "Wir erarbeiten das Thema spielerisch, nicht mit erhobenem Zeigefinger", kündigt Barbara Drobesch-Binter, Leiterin der Landesstelle für Suchtprävention an. Auch auf Eltern, die selbst rauchen, will man einwirken. "Es ist wichtig eine Haltung einzunehmen", so Drobesch Binter.

Begleitung beim Aufhören

Augenmerk legt die Strategie auch auf Kärntner, die das Rauchen sein lassen wollen - 36 Workshops mit 19 eigens ausgebildeten Trainern sollen dabei helfen. "Wir wollen den Menschen Lust auf ein rauchfreies Leben machen", nimmt sich Bereichsdirektorin Helgard Kerschbaumer von Gebietskrankenkasse vor. Uta Arthofer ergänzt: "Die Workshops sind für alle Kärntner - auch Nichtraucher, die sich informieren wollen."

Ein klares Ziel hat sich Prettner für die Strategie vorerst nicht gesetzt. "Jeder Jugendliche, der nicht zur Zigarette greift, ist ein Gewinn", sagt sie. Bis Mitte 2017 werden die Maßnahmen durchgeführt - und danach evaluiert.

Mehr zum Thema gibt es auf der eigens eingerichteten Homepage www.kaernten-rauchfrei.at.

Die Präventionsstrategie gegen Tabak läuft in Kärnten vorerst über zwei Jahre
Gemeinsam gegen Zigaretten: Barbara Drobesch-Binter (Leiterin Landesstelle Suchtprävention), Gesundheitsreferentin Beate Prettner, Helgard Kerschbaumer (KGKK) sowie Uta Arthofer (KGKK)
Autor:

Gerd Leitner aus St. Veit

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