Kunsthistorikerin Angela Mohr gestorben

MOLLN, LINZ. Am 17. Juli 2013 ist Mag. pharm. Angela Mohr im 94. Lebensjahr gestorben. Sie verbrachte ihre lange Pensionszeit im Franziskusheim der Barmh. Brüder in Linz, blieb aber in diesem Lebensabschnitt ihrer Heimatgemeinde Molln sehr verbunden.

Nach ihrer Tätigkeit als Apothekerin in Wien, Linz und Steyr erfüllte sie sich einen Lebenswunsch und studierte Kunstgeschichte. Sie verzichtete auf Abschluss und Titel und widmete sich sehr verdienstvoll kunstgeschichtlichen Themen der Heimat. Ihr erste Veröffentlichung über die Schutzmantelmadonna von Frauenstein sicherte ihr große Anerkennung unter den Kunsthistorikern. Es folgte ein fundierter Überblick über die Schutzmantelbilder in Oberösterreich und nach langwierigen Recherchen ihr Hauptwerk: „Althäuser der Gemeinde Molln“ . Darin sind 516 Häuser der großen Gemeinde, meist sogar mit Foto, dokumentiert. Die Gemeinde dankte es ihr mit der Verleihung der Ehrenbürgerwürde. Das ließ Angela Mohr aber nicht ruhen. Betreut vom Verlag Ennsthaler, Steyr, verfasste sie die Geschichte der Mollner Schauflerzech, der Maultrommelerzeugung und eine Dokumentation von über 100 Mollner Kleindenkmälern.

Auf ihre Mitarbeit und die ihres Bruders Julius Trenkler legten auch die Herausgeber der Heimatbücher von Breitenau (Franz Reithuber) und vom Gstadt (Adolf Staufer) großen Wert. Auch in vielen Sammelwerken und Zeitschriften findet man ihre fundierten Beiträge. Zu einer ihrer letzten kunsthistorischen Arbeiten zählt die Festschrift nach Renovierung von Stadlkirchen, einem gotischen Kleinod bei Dietach.

Da Frau Mohr eine Klassenkollegin der Dichterin Marlen Haushofer war und an deren Leben regen Anteil genommen hatte, war es ihr im vergangenen Jahr noch eine große Freude, die Verfilmung des Romans „Die Wand“ zu erleben.

Heimatforscher und Kunsthistoriker werden oft zu den Werken von Angela Mohr greifen und ihr damit den Dank abstatten, den sie sich verdient hat.

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