Gemeinsam im Team Projekte erarbeiten

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SPITAL AM PYHRN. Aurelia Tockner ist Mitglied des Gemeinderats in Spital am Pyhrn. Bei einer Bezirksparteisitzung der SPÖ erfuhr sie vom Ge(c)ko-Lehrgang und beschloss teilzunehmen. Vor zwanzig Jahren hatte sie schon einmal einen Projektmanagement-Lehrgang bei Ideenkreis Karlo M Hujber aus Schleedorf absolviert und wollte nun erfahren, was sich seither verändert hat und ob es neue Methoden und Ansätze im Projektmanagement gibt.

Trotz kurzer Zeit viel erreicht

Ihre prägendste Erinnerung an den Workshop war die Abschlusspräsentation. "Denn nach der doch relativ kurzen Zeit des Ge(c)ko-Lehrgangs ein so umfassendes Ergebnis zu sehen, war sehr beeindruckend. Ganz besonders die Kreativität und das Engagement, mit dem die Ideen umgesetzt wurden", sagt Aurelia Tockner. Sie bezeichnet die Zeit des Lehrgangs als erfahrungsreiche Lernwerkstatt, in der sie ihre Kompetenzen wiederentdeckte und erweiterte. "Es war berührend schön, all die Projekte zu begleiten und vieles gemeinsam im Team zu erarbeiten", erzählt Aurelia Tockner weiter. Von den zehn Teilnehmern des zweiten Ge(c)ko-Lehrgangs war besonders die Arbeit mit Bettina Gösweiner und Manuela Aichinger, die beide auch aus Spital am Pyhrn kommen, fruchtbar. Denn zu dritt und mit den Werkzeugen des Lehrgangs gewappnet organisierten sie am 21. Mai 2016 ein Fest der Begegnung in ihrer Heimatgemeinde. Solche Praxisprojekte werden von jedem Teilnehmer während des Lehrgangs erarbeitet. Für Spital am Pyhrn war das ein Gewinn.

Friedlich, aber distanziert

Als "von Anfang an friedlich, jedoch auch distanziert" beschreibt Aurelia Tockner das Zusammenleben mit den dreißig Asylwerbern, die im Dezember 2015 nach Spital am Pyhrn kamen. "Wir wollten es einfacher machen, in Kontakt zu kommen. Eine Möglichkeit schaffen, einander kennenzulernen und in einem zwanglosen, gemütlichen Rahmen mehr voneinander zu erfahren ", erklärt Tockner ihre Motivation für das Fest der Begegnung. Unterstützt wurden sie dabei von Bürgermeister Aegidius Exenberger, von der Caritas OÖ, den Kinderfreunden OÖ, vielen Helfern aus der Pfarrgemeinde und weiteren ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern. "Ganz besonders aktiv mitgewirkt haben unsere Asylwerber, die das Rahmenprogramm mitgestalteten, die herrlichen Spezialitäten und Köstlichkeiten herstellten und das ganze Fest durch ihren Einsatz erst möglich gemacht haben", hebt Aurelia Tockner hervor.

Was ist schließlich geblieben?

Mehr als ein Jahr später, kann Aurelia Tockner eine positive Bilanz ziehen. Die Rückmeldungen auf das Fest der Begegnung waren gänzlich positiv. "Die Besucher und Organisatoren waren fröhlich, begeistert und sprachen noch lange über das wunderschöne Fest", so Tockner. Ein weiteres Mal wird es aber nicht mehr organisiert werden, da es nur noch wenige Flüchtlinge gibt, die in Spital am Pyhrn ihren vorübergehenden Wohnort haben. Den Lehrgang selbst hat sie in positiver Erinnerung: "Ich kann diesen Lehrgang jeder Frau und jedem Mann empfehlen, ob sie/er nun bereits Erfahrung hat bei Projektarbeiten oder noch am Anfang steht. Jeder Tag war spannend, lehrreich und bildend."

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