Bauernmarkt Wartberg:
Regional, saisonal, nachhaltig

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WARTBERG (str). Der Wunsch, den oberen Ort wieder zu beleben, war in der Gemeinde Wartberg schon lange groß. Vor einem knappen Jahr begannen die konkreten Planungen für einen Zusammenschluss der Selbstvermarkter. Seit drei Monaten hat Wartberg nun seinen eigenen Bauernmarkt. Wetterunabhängig unter Dach in der Hauptstraße 19/2 öffnet er jeden Donnerstagabend von 16 bis 20 Uhr seine Türen. Zwischen 14. September und 15. November hat er sogar von 15 bis 20 Uhr geöffnet. "In dieser Zeit bieten wir für nicht-mobile Menschen in Wartberg während der Öffnungszeiten einen Heimbringdienst an", erklärt Norbert Platzer, Obmann der Gemeinschaft. Unter Tel.: 0650/9252627 können Wartberger die Bestellungen aufgeben. Wenig später wird das Bestellte mit dem Auto zu ihrem Haus gebracht.

Breite Produktpalette 

Das Angebot des Bauernmarktes ist vielfältig. So bietet der einzige Ziegenbetrieb Wartbergs, jener der Familie Hertel, seine Bio-Heumilch und Bio-Ziegendauerwürste an. Frischkäse, Schnittkäse und diverse weitere Bio-Kuhmilchprodukte werden in der Hofkäserei Berner hergestellt. Obst und Gemüse verkauft die Familie Baldinger ebenso wie die von ihnen produzierte Suppenwürze Va Bene. Bio-Brote und -Gebäck wird in der Backstube Hafner zu Wanzbach gebacken. Doch nicht nur Vegetarier finden hier Qualitätsprodukte. Die Wurstspezialitäten der Familie Engelmair und die Hühner des Biohofes Itzenfleck werden ebenso wie die Saiblinge und Forelle der Familie Weigerstorfer angeboten.

Saisonale Vielfalt

Dabei variiert nicht nur das Gemüse, sondern auch die restlichen Produkte je nach Saison. "An jedem ersten Donnerstag im Monat biete ich geräucherten Fisch an. Die Fischsülzchen gibt es beispielsweise nur im Sommer", sagt Helga Weigerstorfer und Imker Johann Hagmüller erzählt, dass er in der Weihnachtszeit  vermehrt Bienenwachs-Produkte anbietet. Damit es zu dieser Zeit nicht kalt wird, verkauft die Familie Pürstinger am Bauernmarkt Brennholz. 

Umweltfreundlich & nachhaltig

Besonders das flüssige Angebot ist umfangreich. So bietet Max Zwicklhuber Apfel-Birnen- und Johannisbeer-Birnen-Cider ebenso wie verschiedene Mostsorten an. "Alle Aussteller am Bauernmarktes nehmen die hier gekauften Flaschen und Gläser zurück und reinigen sie. So produzieren wir so wenig Müll wie möglich", erzählt er. Bisher noch beinahe ein Geheimtipp sind etwa die Sirup-Sorten der Familie Aufischer. Denn diese reichen von Basilikum-Limette über Schafgarbe und Weichsel-Kirsch bis zu Ingwer-Zitrone.

Kulinarische Schwerpunkte

"Wir versuchen mindestens einmal im Monat einen kulinarischen Schwerpunkt zu setzen", betont Helga Weigerstorfer. In der letzten Juli-Woche gab es beispielsweise einen Krapfentag. Er war so erfolgreich, dass der nächste für den 29. August geplant ist. Eine Woche davor gibt es einen Obstkuchentag.

Fotos: Aufischer

Autor:

Sarah Strasser aus Kirchdorf

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