Dieter Radhuber im Gespräch
"Ich schaue immer positiv in die Zukunft"
- Dieter Radhuber, SPÖ-Bürgermeister von Spital am Pyhrn.
- Foto: MecGreenie
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Dieter Radhuber, SPÖ-Bürgermeister von Spital am Pyhrn, im Gespräch über aktuelle und geplante Projekte.
Herr Bürgermeister, wie steht es um die Wasserversorgung?
Wir sind da noch gut aufgestellt. Nachts füllen sich die Speicher, aber es braucht schon einen vernünftigen Umgang mit unserem Trinkwasser. Wir mussten Vorkehrungen treffen und die öffentlichen Brunnen abdrehen. Sie werden mit Trinkwasser gespeist. Wir überlegen, Umlaufpumpen einzubauen.
Muss man sich für die Zukunft etwas überlegen?
Ja. Das Land achtet auch darauf, wie hoch der Verbrauch ist. Bei uns ist er überdurchschnittlich hoch, das gilt es zu analysieren. Wir werden mit dem Wasserverband ein Konzept erstellen. Künftig könnte man eine Quelle ausbauen bzw. die Quellfassungen erneuern. Das werden wir uns anschauen.
Welche Projekte stehen an?
Die Erweiterung bzw. Sanierung des Kindergartens ist genehmigt, die Kosten belaufen sich auf zirka 1,6 Millionen Euro. Die Eröffnung planen wir zum Start des Kindergartenjahres 2027. Momentan laufen weiters Bemühungen, die jahrelangen Pläne für einen Kleinkraftwerksbau am Trattenbach zu einem guten Abschluss zu bringen. Es ist wichtig, eine solide tragende Lösung zu finden, die auch der Gemeinde Spital, also ihren Bewohnern, einen adäquaten Anteil sichert. Angebote von Investoren werden geprüft. Für mich ist es wichtig, dass das Beste für Spital umgesetzt wird!
Fehlt etwas im Ort?
Seit vielen Jahren besteht immer wieder der Wunsch nach einem Jugendraum. Außerdem hört man wiederholt, dass eine Gaststätte fehlt. Beides ist nicht so einfach zu realisieren. Gemeinsam mit dem Jufa-Hotel arbeiten wir an einem öffentlichen Spielplatz im Innenhof des Stifts. Es gibt schon einen Plan. In weiterer Folge könnte beim Jufa eine Gaststätte entstehen. Was mir auch am Herzen liegt, wäre eine Begegnungszone im Stiftsbereich – ein Treffpunkt für Jung und Alt, angebunden an den revitalisierten Stiftsteich.
Wo sehen Sie weitere Chancen und Herausforderungen?
Wir haben ein Betriebsbaugebiet, das wir vervollständigen wollen. Leerstand war immer ein Thema. Meine Vision ist es, den Ortskern zu attraktivieren. Dafür möchte ich gemeinsam mit unseren örtlichen Unternehmen, wie der Firma Mark, an Lösungen arbeiten.
Wie steht es um die Finanzen?
Unsere finanzielle Lage ist stabil. Wir können mit guter Planung und wohlüberlegten Investitionen noch den Härteausgleich abwenden. Natürlich hoffen wir, dass sich die Lage der Gemeinde durch eine Verbesserung der Gemeindefinanzierung wieder mehr Projekte leisten kann. Ich schaue immer positiv in die Zukunft!
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