Positive Saisonbilanz in Hinterstoder und auf der Wurzeralm

Positive Bilanz zieht der Vorstandsdirektor der Hinterstoder-Wurzeralm-Bergbahnen AG, Helmut Holzinger
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BEZIRK (sta). Positive Bilanz zieht der Vorstandsdirektor der Hinterstoder-Wurzeralm-Bergbahnen AG, Helmut Holzinger über die Wintersaison 2012/13 in beiden Skigebieten: Ein Plus von 15 Prozent beim Umsatz, ein deutlicher Zuwachs von Mehrtagesgästen aus Belgien, Holland und Tschechien und Ungarn, die Eröffnung der ersten Zehner-Gondelbahn Oberösterreichs, der Einsatz von Mobi Tick und konstant niedrige Unfallzahlen sprechen eine deutliche Sprache.

„Der Erfolg eines Skigebietes ist das Produkt vieler Faktoren. Jene, auf die wir Einfluss nehmen können, haben wir sehr gut gelöst. Dafür möchte ich mich bei unserem gesamten Team für die hervorragende Arbeit während der ganzen Saison bedanken“, so Helmut Holzinger. Der Erfolg von Oberösterreichs Top-Ski-Destination beruht tatsächlich auf vielen Pfeilern.

60 Prozent Tagesgäste aus Oberösterreich

Zum einen gelten Hinterstoder und die Wurzeralm aufgrund der sehr guten Erreichbarkeit als die begehrtesten Skiregionen des Landes. Über die Phyrn-Autobahn ist man in einer Stunde von Linz im Skigebiet, aber auch von Graz ist die Anfahrt nicht länger. Auch mittels öffentlicher Verkehrsmittel ist die Region gut erreichbar und auch dank der ÖBB-Kombitickets kostenmäßig sehr attraktiv. Aus diesen Gründen sind rund 60% der Gäste in den Skigebieten Tagesgäste aus OÖ. Zum anderen kann sich die Region über einen Nächtigungszuwachs gegenüber dem Vorjahr um 3% freuen. Die Ferienwoche der Wiener und Niederösterreicher brachte sogar 20 % mehr Gäste in Oberösterreichs Top-Skigebiet. Ebenso erfolgreich war die zweite Ferienwoche: hier konnte man vor allem Mehrtagesgäste aus Belgien, Holland und Tschechien in Hinterstoder und auf der Wurzeralm begrüßen. Die Semesterferienwoche der Oberösterreicher und Steirer hingegen sank etwas ab und brachte ein Plus von 5 %. „Das Wetter war nicht so prächtig und die heimischen Tagesgäste blieben etwas aus“, so Holzinger . Insgesamt carvten in der Saison 2012/13 mehr als 450.000 Skifahrer über die Pisten Hinterstoders und der Wurzeralm, das sind um 10 % mehr als im Vorjahr.

Erste 10er-Gondelbahn Oberösterreichs als Gästemagnet

Investitionen zu Beginn der Saison stellten sich ebenso als sehr positiv heraus. Ein Magnet war sicherlich die neue 10er-Gondelbahn auf den Hirschkogel, die neue, breite Carvingpisten erschlossen hat, die Region weiter aufwertete und von den Gästen sehr gut angenommen wurde. Auch wurde zu Saisonbeginn in Verbreiterungen von Pisten und weitere Pistensicherheit investiert.

Anzahl der Skiunfälle konstant niedrig

Die Unfallzahlen liegen im promille-Bereich unter jenen des Vorjahres und damit in auf einem konstant niedrigen Wert. Pro 1.000 Skifahrer ist mit einem Verletzten zu rechnen, so Holzinger. „Fast 100% unserer Gäste tragen heute Skihelme und eine sehr gute Skiausrüstung. Übersichtliche, breite und gut abgesicherte Piste tuen ein Übriges“, so der Vorstand.

Mobi Tick und Co als positive Imagefaktoren
Neben den zahlreichen großen Taten war es eine Vielzahl von kleinen Idee und Aktivitäten, mit denen die Skiregion Hinterstoder-Wurzeralm in der vergangenen Skisaison viele positive Imagepunkte sammeln konnte. Darunter etwa Mobi Tick, das Mobile Ticketservice bereits am Parkplatz, der SB-Ticketautomat oder die Kooperation mit BP, über die man bereits an ausgewählten Tankstelle in Richtung Skigebiet Skipässe kaufen konnte. „Viele Gäste haben diese Aktionen sehr positiv wahrgenommen. Wir planen, sie auch in Zukunft weiterzuführen“, so Holzinger.

Hervorragende Schneelage erlaubt Sonnenskilauf bis nach Ostern

Jener Faktor, den man natürlich nie beeinflussen könne, sei das Wetter. Das Wetter hat es in der Saison 2012/13 in jedem Fall gut gemeint mit Hinterstoder und der Wurzeralm. Ein früher Schnee sorgte für eine erste gute Schneedecke die lange gehalten werden konnte. „Mitverantwortlich für den Erfolg dieser Saison war die Tatsache, dass wir das Ski-Opening pünktlich mit 6. Dezember 2012 durchführen konnten“, so Ing. Helmut Holzinger. Die Schneedecke hielt auch zwischenzeitlichen Warmluft- und Regenphasen – wie in der zweiten Weihnachtswoche – stand. Schlussendlich sorgten erneute Schneefälle für wirklich beste Pistenbedingungen bis zum Saisonfinale. Die Wurzeralm schließt mit 1.4. und Hinterstoder mit 7.4. „Die Schneelage war in dieser Saison wirklich sehr gut. Einzig die Sonne hätte sich meiner Meinung nach öfter zeigen können,“ lacht Helmut Holzinger und darf sich über einen positiven Saisonausklang mit langen Schwüngen in der Sonne freuen.

Über die Skigebiete Hinterstoder Wurzeralm
Die Skiregion Hinterstoder-Wurzeralm liegt an der atemberaubenden Kulisse des Toten Gebirges bzw. Warschenecks und ist über die Pyhrn-Autobahn oder auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar.

Hinterstoder verfügt über das einzige Weltcupskigebiet Oberösterreichs. Es reicht bis auf 2.000 Meter Seehöhe und bietet Wintersportlern somit ein besonders hohes Maß an Schneesicherheit auf 40 Pistenkilometern. Sportliche Skifahrer finden hier – zum Beispiel auf der Hannes-Trinkl-Weltcupstrecke – ebenso eine Herausforderung wie Familien Spaß und Abwechslung auf vielen „blauen“ Pisten.

Die Wurzeralm bietet entspanntes Skivergnügen auf 22 Pistenkilometern bei herrlichem Bergpanorama. Die schnellste Standseilbahn der Welt bringt die Gäste in kürzester Zeit zur Bergstation Wurzeralm. Dort warten der Sunny Kids Park, herrliche Abfahrten und urige Hütten.

Autor:

Franz Staudinger aus Kirchdorf

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