Magdalensberg wächst und baut Wohnraum

In St. Thomas am Allee-Acker sollen Einfamilienhäuser entstehen, im Endausbau 30 an der Zahl
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  • hochgeladen von Vanessa Pichler

MAGDALENSBERG. Die Marktgemeinde Magdalensberg darf sich über stetigen Zuzug freuen und das merkt man auch an der regen Bautätigkeit. In Pischeldorf ist gerade ein Wohnhaus mit 15 Einheiten in Bau ("Landeswohnbau Kärnten"). "Die Wohnbaugesellschaft will weitere 7.900 Quadratmeter an kaufen. Die Wohnbauförderung wurde für 2019 beantragt. Es ist auch ein kleiner Architektenwettbewerb für die Gestaltung in Vorbereitung", berichtet Bürgermeister Andreas Scherwitzl. 
Die Gemeinde selbst hat ca. 2.500 Quadrameter Grund angekauft, um einen Spielplatz bei den Wohnhäusern zu errichten.

30 Einfamilienhäuser

Auch in St. Thomas startet ein großes Projekt, weiß Scherwitzl: "Die Ebenthaler Immobilienfirma Qualitas startet den Verkaufsprozess für Wohnhäuser am Allee-Acker auf ca. 3,3 Hektar. Im Endausbau werden es 30 Einfamilienhäuser sein." Mittelfristig müsse man in St. Thomas rund um das Altenwohnheim auch etwas zu betreubarem Wohnen andenken.
Erfreulich, dass sich die Gemeinde gegen den Kärntner Abwanderungs-Trend entwickelt, jedoch Scherwitzl gibt auch zu bedenken: "Mit dem Bau von Infrastruktur hinkt man so immer hinterher."

Rohbau schnell adaptiert

So sind heuer auch die Anmeldezahlen im Hort mit 80 Kindern explodiert. Der Raum bei der Volksschule, der bisher für eine Kindergarten-Gruppe genutzt wurde, wird für den Hort gebraucht. Damit wurde der Kita-Zubau beim Kindergarten - das Obergeschoß - für die Kindergartengruppe adaptiert. Bisher war dies ein Rohbau, bereit für zukünftige Erweiterungen. Scherwitzl: "Um zwei Gruppen könnte der Kindergarten-Bereich noch erweitert werden, dann ist an diesem Standort Schluss." Weitere Entwicklungen hängen natürlich stark davon ab, ob die Gruppengröße auf 20 Kinder reduziert wird. Scherwitzl würde dies befürworten: "Pädagogisch macht das für mich Sinn."

Bürgerbeteiliungsprojekt

Übrigens: Noch in der Dezember-Sitzung wird sich der Gemeinderat für ein Architektenbüro entscheiden, das gemeinsam mit den Bürgern im ersten Halbjahr 2018 ein Gemeindezentrum für Lassendorf erarbeiten soll. "In einem zweiten Schritt wird es dann einen Architektenwettbewerb geben. Die Gestaltung bis dahin ist komplett offen, die Gedanken sind frei", so Scherwitzl.

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