05.10.2017, 11:22 Uhr

Weidlweg in Schiefling wurde eröffnet

Landesrat Benger eröffnet ausgebauten Weg in der Gemeinde Schiefling (Foto: Büro LR Benger)

Nach Sanierung und Ausbau wird der Weidlweg für den Verkehr frei gegeben.

„Die Straßen und Wege im ländlichen Raum sind Lebensadern: Arzt, Schule, Beruf, Erholung, Tourismus, Bewirtschaftung, Forst – all das funktioniert nur, wenn auch die Straßen und Wege in Takt sind“, sagt Christian Benger bei der Wegeröffnung in Schiefling.

550 Meter asphaltiert

In der Gemeinde Schiefling wurde kürzlich der Weidlweg für den Verkehr frei gegeben. Der Weg wurde heuer auf einer Länge von rund einem Kilometer saniert und ausgebaut. Die bestehende Straße wurde ausgebaut, verbreitert und auf 550 Metern auch asphaltiert. Eine Tragschicht wurde errichtet, die Oberflächenentwässerung reguliert und der gesamte Unterbau erneuert. Laut Bürgermeister Happe müsse Schiefling als Tourismusgemeinde intakte Straßen und Wege haben, weil diese zum Wandern und Spazieren genutzt werden. Auch der Weidlweg erschließt Gastronomie und Hotellerie.

Ländliches Wegenetz umfasst 8.600 Kilometer

Die Gesamtbaukosten betrugen über 135.000 Euro wovon 40 Prozent der Kosten vom Land gefördert werden. Mittel flossen auch aus der kommunalen Bauoffensive des Landes. Die Gemeinde hat die Anrainerkosten übernommen. „Damit die Wege ihre Funktion erhalten und Leben, Wohnen, Arbeiten und Wirtschaften im ländlichen Raum sicher gestellt sind, müssen sie saniert werden. Die Herausforderung ist groß. Immerhin umfasst das ländliche Wegenetz rund 8.600 Kilometer in Kärnten“, sagt Benger. Im Vergleich: die Landesstraßen umfassen rund 2.700 Kilometer und die Autobahnen 234 Kilometer.

10 Millionen Euro Gesamtbudget

Das Gesamtbudget für das ländliche Wegenetz beträgt 2017 über 10 Millionen Euro. Damit werden 18 Millionen Euro an Investitionskosten ausgelöst. „Diese Bauaufträge gehen zur Gänze in die heimische Wirtschaft. Rund 8 Mio. Euro finanzieren alleine die Anrainer und Gemeinden. Zum Vergleich: in der Stadt muss niemand zum Straßenbau dazuzahlen“, so Benger.
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