14.06.2017, 16:09 Uhr

Wieder Fall von lockeren Radmuttern

Dass die Radmuttern bei einigen angezeigten Fällen absichtlich gelockert wurden, lässt sich nicht nachweisen. Man sollte nach einem Räderwechsel eine Kontrolle durchführen (Foto: Pixabay)

Fälle, bei denen sich Radbolzen oder -muttern alleine lösen oder lockern, häufen sich. Polizei hat aber keine Hinweise auf Manipulation.

ST. MARGARETEN, KÄRNTEN. Es ist erneut Anzeige wegen angeblich gelockerter Radmuttern erstattet worden. "Opfer" war eine 34-jährige Frau aus Niederdörfl. Sie fuhr morgens von daheim nach Klagenfurt. Auf dem Weg hörte sie ein Klopfen am Fahrzeug. Sie fuhr zu einer Fachwerkstätte in Klagenfurt. Dort wurde festgestellt, dass vier Radmuttern locker waren.
Die Frau habe laut Anzeige ihren PKW am Vortag vor ihrem Wohnhaus abgestellt.

Nachziehen empfohlen

Von der Polizei heißt es, dass heuer schon acht solcher Fälle in Kärnten angezeigt wurden, Doch es gibt keine Hinweise auf eine Manipulation, also könne von keiner Serie gesprochen werden.
Wenn Radmuttern nicht fachgerecht angezogen werden, können sie sich von alleine lockern oder lösen. Die Polizei rät zu einer Kontrolle bzw. einem Nachziehen von Radbolzen bzw. Radmuttern einige Kilometer nach einem Räderwechsel. Das wird auch von den Fachwerkstätten empfohlen. "Eine auffällige Häufung an bestimmten Orten oder an bestimmten Fahrzeugen konnte nicht festgestellt werden", so Mario Nemetz von der Polizei.
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