28.09.2016, 09:51 Uhr

Wer schnell hilft, hilft doppelt!

Unwetterkatastrophen wie die jüngsten in Oberkärnten (Afritz) zeigen, wie wichtig Soforthilfe für die Betroffenen ist. In außergewöhnlichen Situationen sind außergewöhnliche Maßnahmen gefordert. Rund um die Uhr waren die freiwilligen Helferinnen und Helfer im Einsatz und haben die Gemeinde tatkräftig bei der Katastrophenbewältigung unterstützt. Neben der Zerstörung und dem Verlust haben Gemeinden auch oft mit finanziellen Mehrbelastungen zu kämpfen. Da die Refundierung der Geldmittel von Seiten des Bundes bekanntlich zeitverzögert erfolgt, kommt es in dieser ohnehin schweren Zeit zu finanziellen Engpässen. Genau dort wollen wir ansetzen und den Kärntner Regionalfonds durch eine Änderung des Gesetzes öffnen. Damit wird der Regionalfonds zu einem Finanzierungsinstrument, das den Gemeinden hilft, so rasch als möglich die Katastrophenschäden zu beseitigen und in den Alltag zurückzukehren. Zugreifen können die Gemeinden auf die Mittel in Form von Darlehen. Mit Unwetterkatastrophen wie jenen in Afritz müssen wir künftig auch andernorts rechnen und schon heute Maßnahmen für die finanzielle Absicherung treffen.

Ihr Herbert Gaggl
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