Hubschraubereinsatz
Bergsteiger entdeckte scharfe Granate in den Karawanken
- Der Blindgänger konnte laut Polizei vor Ort entschärft werden. (Symbolfoto)
- Foto: MeinBezirk/Evelyn Wanz
- hochgeladen von Lea Kainz
Auf einem Klettersteig in den Karawanken ist ein Bergsteiger auf ein gefährliches Kriegsrelikt gestoßen. Der Fund - eine 60 Zentimeter lange scharfe Werfergranate - löste einen Hubschraubereinsatz des Entminungsdienstes aus.
KLAGENFURT-LAND. Ein kroatischer Bergsteiger soll in der Koschuta (Gebirgsstock in den Karawanken) ein Kriegsrelikt aufgefunden haben, was er der Landespolizeidirektion Kärnten per E-Mail mitteilte. "Dabei übermittelte er auch den genauen Standort sowie Bilder des Gegenstandes. In weiterer Folge wurde eine Sperre der Zufahrtswege zum Einstieg des Klettersteiges veranlasst und der Entminungsdienst angefordert", erklärt die Polizei.
Granate entdeckt
Am Morgen des 25. Mai dieses Jahres soll der Fundort mittels Polizeihubschrauber lokalisiert und in weiterer Folge angeflogen worden sein. Die Polizei schildert: "Zunächst erfolgte ein Erkundungsflug, um festzustellen, ob sich Bergsteiger im möglichen Gefahrenbereich einer eventuellen Sprengung befinden. Anschließend wurde ein Beamter des Entminungsdienstes mittels Hubschrauber zum Fundort verbracht. Vor Ort konnte festgestellt werden, dass es sich um eine scharfe 12-cm-Werfergranate mit einer Länge von rund 60 Zentimetern handelte."
Erfolgreich entschärft
Der Blindgänger konnte laut Polizei vor Ort entschärft werden. Dadurch war eine Sprengung nicht erforderlich. Der weitläufige Sicherheitsbereich wurde durch mehrere Polizeibeamte gegen unbefugten Zutritt abgesichert. Das Kriegsrelikt wurde in weiterer Folge vom Entminungsdienst zur fachgerechten Vernichtung übernommen.
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